Rettungskräfte aus dem Main-Tauber-Kreis kehren aus Hochwasser-Gebiet zurück

Der „Zug Hochwasser“ des Katastrophenschutzes aus dem Main-Tauber-Kreis ist am Montag zum Einsatz im Krisengebiet in Rheinland-Pfalz aufgebrochen. Insgesamt 19 Rettungskräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Lauda-Königshofen, Tauberbischofsheim und Wertheim waren im besonders betroffenen Ahrweiler im Einsatz und berichten nach Ihrer Rückkehr von dramatischen Stunden.

Unfassbares Leid

Mindestens 120 Menschen haben im Einsatzort ihr Leben verloren – selbst erfahrene Feuerwehrleute sind erschüttert über die Lage vor Ort. Tausende Menschen haben alles verloren, besitzen plötzlich nur noch das, was Sie am Leib tragen.

„Kriegsähnliche Zustände“

Die Aufräumarbeiten werden wohl noch monatelang andauern, die Schäden sind noch nicht zu beziffern. Ganze Ortschaften müssen komplett neu aufgebaut werden. Die Kollegen aus dem Main-Tauber-Kreis wurden übergangslos von Kameraden aus den Regierungspräsidien Tübingen und Freiburg abgelöst – ein erneuter Einsatzbefehl ist in den kommenden Tagen und Wochen allerdings ziemlich wahrscheinlich.