RS Virus in Unterfranken – gefährliche Säuglingserkrankung

Auch unterfränkische Kinderkliniken müssen derzeit immer öfter das Respiratorische Syncytial-Virus, kurz RS-Virus, behandeln. Fast die Hälfte der kleinen Patienten in der Kinderklinik der Uniklinik Würzburg, dem Missionsärztlichen Institut oder am Leopoldina Krankenhaus in Schweinfurt sind daran erkrankt. Das RS-Virus führt zu Atemwegsinfektionen, die sich gerade bei Säuglingen bis zu einer schweren Lungenentzündung oder einer spastischen Bronchitis entwickeln können.

Das Problem: die Symptome sind kaum von denen einer Grippe zu unterscheiden. Zudem gibt es bisher kein Medikament gegen den Virus.