Rückgang – Immer weniger Flüchtlinge in Unterfranken

Im vergangenen Jahr haben in Deutschland rund 186.000 Ausländer Asylanträge gestellt. Das sind 16,5 % weniger als 2017. Mit Abzug der Folgeanträge sinkt die Zahl auf ca. 162.000 Schutzsuchende. Die Asylzuwanderung habe, laut Bundesinnenminister Seehofer, 2018 deutlich unterhalb des festgelegten „Korridors“ von 180.000 Menschen gelegen. Auch in Unterfranken gehen die Zahlen zurück. So sank die Zahl der zugewiesenen Asylbewerber 2018 auf 1.100. In den Vorjahren waren es noch bis zu 5.500. Neben Problemen wie Sprache und der Suche nach einem Arbeitsplatz, ist vor allem die Wohnungssuche ein ernst zu nehmendes Problem unter den Flüchtlingen.