Schweineskandal: Betreiber will Räumungskosten nicht übernehmen

Der Schweinehof-Betreiber in Osthausen will Räumungskosten nicht übernehmen. Der Verantwortliche hat beim Verwaltungsgericht Würzburg gegen den Bescheid geklagt. Laut Landratsamt Würzburg hat es 194.000 Euro gekostet, die Kadaver zu entsorgen und den Stall zu reinigen. Bisher musste die Behörde selbst in Vorleistung gehen. Eine Fachfirma hat im Mai diesen Jahres über 2.000 tote Schweine aus den Ställen bei Gelchsheim entfernt. Ermittlungen der Polizei zufolge war ein Defekt an der Futtermaschine daran schuld. Das Mastvieh war seit November 2017 in den Räumlichkeiten verendet. Erst im April 2018 hat der Halter das Landratsamt informiert.