Stadt Würzburg als Vorreiter – Israelitische Kultusgemeinde bekommt jüdische Raubkunst zurück

Bei dem Novemberpogrom 1938 wurden sie aus unterfränkischen Synagogen entwendet – bis Anfang der Woche waren sie im Besitz der Stadt Würzburg. Die jüdische Raubkunst befindet sich aktuell in der „Sieben-Kisten-Ausstellung“ im Museum für Franken. Würzburg war Jahrzehnte lang der rechmäßige Besitzer dieser Gegenstände. Jetzt wurde die Raubkunst an die Israelitische Kultusgemeinde zurückgegeben. Die Stadt ist damit zu einem Vorbild für andere Kommunen geworden.