Tourismus & Verreisen – Das ist momentan wieder möglich

Urlaub in Zeiten von Corona?

Abschalten und dem Alltag entfliehen – in Zeiten der Corona-Krise sehnen wir uns mehr denn je nach einer erholsamen Auszeit. Die gute Nachricht: Urlaub und auch Reisen ins Ausland sind möglich und damit können wir auch unserem Berufsalltag entfliehen – die schlechte Nachricht: für den Corona-Alltag gilt das nicht, denn der begleitet uns auch im Urlaub. Die gute Nachricht: Urlaub ist wieder möglich und das nahezu weltweit – zumindest theoretisch.

Wie sieht es in der Praxis aus?

In der Praxis scheitert dieses Vorhaben an den teilweise noch strengen Quarantäne-Auflagen. Voraussetzung für jede Flugreise ist ein aktueller PCR-Test. Das gilt beispielsweise auch für eine Reise nach Mallorca – das 17. deutsche Bundesland auch ohne Ballermann beliebt wie eh und je. Auch andere europäische Urlaubsziele stehen wieder hoch im Kurs. Reisedestinationen außerhalb unseres Kontinents werden noch nicht so stark nachgefragt. Wiederum gut für Schnäppchenjäger: die Preise sind in weiter Ferne häufig niedriger.

Urlaub dahemm

Aber warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nahe liegt? Denn finden können wir es auch hier in Unterfranken – beim Urlaub dahemm. Touristische Übernachtungen sind wieder erlaubt – Voraussetzung ist eine stabile Inzidenz unter 100. Die ist momentan in ganz Unterfranken gegeben. Eine langfristige Planung bleibt dennoch schwierig – sollten die Zahlen wieder steigen, dann muss auch der Tourismus wieder schließen. 

Strenge Auflagen

Was die langfristige Urlaubsplanung angeht, gibt es also noch keine Sicherheit. Dagegen ganz sicher: wer ein Zimmer bucht, der muss bei Anreise einen negativen Corona-Test vorweisen – und ihn nach jeweils 48 Stunden wiederholen. Zudem gilt eine Maskenpflicht und auch im Hotelzimmer gibt es Einschränkungen. So dürfen Hotelgäste nur mit Mitgliedern ihres eigenen Hausstands übernachten – der Urlaub gemeinsam mit der besten Freundin also nur getrennt in zwei Einzelzimmern möglich. Der große Ansturm bleibt bisher aus.