Unterfränkisches Bauland wird teurer – Kaufpreise um 55% gestiegen

Bauen wird immer teurer

Bauen in Unterfranken ist in den letzten Jahren immer teurer geworden. Im Vergleich zum Jahr 2013 ist der Preis für einen Quadratmeter Bauland laut dem Landesamt für Statistik bis 2020 im Schnitt um rund 55% gestiegen. Vor allem seit 2018 bereitet die Entwicklung so manchen Bauwilligen Sorgenfalten: Denn allein seitdem sind die Preise nämlich um satte 20% in die Höhe geschossen.

Regionale UnterschiedeBau

Besonders dramatisch ist die Preisentwicklung im Stadtkreis Aschaffenburg und im Landkreis Miltenberg: Zwischen 2014 und 2020 sind die Kaufpreise hier um 76% bzw. sogar um knapp 83% gestiegen. Aber auch in den anderen Städten und Kreisen Unterfrankens müssen Bauwillige tiefer in die Tasche greifen als noch vor wenigen Jahren. Im Landkreis Rhön-Grabfeld baut man unterfrankenweit zwar am günstigsten: Doch auch dort haben sich die Preise laut dem Landesamt für Statistik in den letzten 10 Jahren etwa verfünffacht – von 7€ pro Quadratmeter auf mehr als 35€. Dennoch sind die Preise für Bauland in Unterfranken im bayernweiten Vergleich eher niedrig.