Ver.di droht mit Streik – Verhandlungen um mehr Gehalt im öffentlichen Dienst sind gescheitert

Drohen in Mainfranken bald Streiks? Die zweiten Verhandlungsrunden für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes sind gescheitert. Ver.di hatte zusammen mit anderen Gewerkschaften unter anderem 6 Prozent mehr Lohn für seine Beschäftigten gefordert, daneben aber auch strukturelle Verbesserungen. Letztere beträfen vor allem die Beschäftigten in der Pflege. So fordert Ver.di zum Beispiel 50 Prozent mehr Zusatzurlaub für Schichtdienstler. Dies seit auch nötig, um Pflegeberufe attraktiv zu gestalten. In Würzburg beträfen die Verbesserungen vor allem Beschäftigte des Uniklinikums. Weiter kämpft Ver.di aber auch für bessere Übernahmeregelungen für Azubis. Die Gewerkschaft kündigt bundesweite Warnstreiks und Aktionen bis zur nächsten Verhandlungsrunde an. Die startet am 28. Februar.