Vierfachimpfstoff wird knapp – Ärzte und Apotheker warnen vor Engpässen

Engpässe beim Grippe-Impfschutz erwartet. Das beklagen noch vor Beginn der Ansteckungswelle mehrere Ärzte und Apotheker in der Region. Diese erhalten von Großhändlern nur noch wenige Mengen der Impfstoffe. Grund ist die hohe Nachfrage nach dem Vierfach-Wirkstoff. Ab dieser Saison haben auch Kassenpatienten einen Vorsorgeanspruch auf das stärkere Arzneimittel. Im vergangenen Winter lag in Bayern die Zahl der gemeldeten Grippefälle mit über 43.000 Patienten auf einem neuen Höchststand. Dabei war die Influenza des Typus B erstmals dominant. Der Vierfach-Impfstoff war Untersuchungen zufolge weitaus effektiver gegen die Virenart als der trivalente Vorgänger.