„Wo der Schnee wohnt“ – Ein Kinderfilm made in Würzburg

Dreharbeiten in Würzburg

Na hoppla, erwarten wir etwa schon den Winter? Bei dem diesjährigen Wetter wäre das fast nicht verwunderlich, tatsächlich handelt es sich hier aber um das Filmset der Dreharbeiten im Würzburger Theater am Neunerplatz. „Wo der Schnee wohnt“ heißt der Kinderfilm der von Autor Thomas Heinemann und Theaterleiter Sven Höhnke dort gerade gedreht wird. Die Idee kam dem Autor und Theatergründer Thomas Heinemann vor vielen Jahren und ist damit fast so alt, wie das 36-jährige Theater selbst.

Eine „fantastische“ Geschichte

In der fantasievollen Geschichte streitet sich Ida mit ihrem Papa und stellt sich anschließend aus Trotz auf den Balkon. Doch dort nimmt der Wind sie mit und trägt sie, wie so viele Dinge, auf den Gipfel des höchsten Berges. Dort lernt sie die Windräuberkinder kennen, während ihr Papa sich auf die Suche nach ihr begibt.

Zahlreiche Bewerbungen

Aufgeführt wurde das Stück schon einige Male. Auf die Idee das Ganze zu verfilmen kamen der Autor und der Theaterleiter aber erst durch die Coronapandemie. Für die Dreharbeiten ist der Regisseur aus München sogar zurück in seine unterfränkische Heimat gekommen. Nach einer Anzeige in der Zeitung konnten die Filmemacher aus ganzen 200 Bewerbungen wählen und die Rollen besetzen.

Herausforderungen für Jung und Alt

Die Regisseure sind begeistert von den vielen neuen Ideen und Herangehensweisen die die Laienschauspieler mitbringen. Als besondere Herausforderung empfinden die Filmemacher die reine Produktion im Studio. Trotz der kleinen Bühne den Eindruck einer ganzen Welt zu erschaffen, das sei besonders spaßig. Da kommt es schon auf die kleinsten Details an, wie Co-Regisseur Sven Höhnke erst lernen musste. Und auch die Kinder hatten anfänglich ein paar Schwierigkeiten. Mittlerweile fällt es ihnen aber leicht sich in ihre Rollen hineinzuversetzen.

Premiere im Winter

Im Dezember soll der Film dann ausgestrahlt werden. Wo, das steht noch nicht genau fest. Für alle Beteiligten ist der Film aber jetzt schon ein voller Erfolg.