Michael Schulz wechselt zu Ligakonkurrenten nach Dresden

NACH DREI JAHREN IM WOLFSREVIER SUCHT DER KREISLÄUFER EINE NEUE HERAUSFORDERUNG

Seit der Saison 2018/2019 ist Michael Schulz am Kreis sowie im Innenblock der Wölfe ein fester Bestandteil und Leistungsträger des Teams. Nach dieser Spielzeit und damit drei Jahren im Rudel sucht die Nummer 33 eine neue Herausforderung, weshalb er sich zu einem Wechsel zu einem Ligakonkurrenten entschieden hat.

Seit seinem Wechsel von der HG Saarlouis ins Wolfsrevier hat sich Michael Schulz in drei Jahren beim Rudel zu einem absoluten Leistungsträger entwickelt, was natürlich auch anderen Vereinen nicht vorenthalten geblieben ist. „Mir wurde es bei den Wölfen sehr leicht gemacht, mich einzufinden und so konnte ich mich von Jahr zu Jahr weiterentwickeln“, resümiert Michael Schulz die vergangenen Jahre. Der Spieler teilte Geschäftsführer Roland Sauer Anfang dieser Woche in einem offenen und guten Gespräch mit, dass er seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag nicht verlängern wird.

Jetzt sehe ich den richtigen Zeitpunkt in meiner Karriere, um den nächsten Schritt zu machen und dort meine Entwicklung weiter voranzutreiben“, sagt der 24-Jährige. Für Schulz wird somit nach dem Ende der Saison der Weg für eine neue Herausforderung frei, welche er mit dem HC Elbflorenz Dresden, einem Konkurrenten aus der 2. Handball-Bundesliga, bereits gefunden hat. „Vor drei Jahren habe ich hier in Rimpar die Chance bekommen, weiterhin zweite Liga zu spielen. Dafür bin ich den Verantwortlichen und dem Verein sehr dankbar“, findet der scheidende Spieler zugleich Worte der Dankbarkeit.

Vorfreude auf ein Wiedersehen

Aus Sicht der Wölfe, ist der Verlust des Leistungsträgers ohne Zweifel äußerst schade. Zunächst an der Seite von Patrick Gempp und nun vorwiegend mit Philipp Meyer oder David Kovacic war der Kreisläufer eine feste Säule des Teams, deren Fehlen vorerst eine Lücke reißen wird. Schulz selbst stellte seine Beweggründe allerdings plausibel und verständlich dar, sodass der Schritt des 2,00 Meter-Mannes für alle Beteiligten nachvollziehbar ist. Wer „Schulle“ kennt, der weiß, dass er sich die letzten Monate für das Wolfsrudel zerreißen wird, sowie er es seit inzwischen zweieinhalb Jahren getan hat. Und wenn auch nur ein kleiner Trost, voraussichtlich werden wir den Kreisläufer in der kommenden Saison wiedersehen, wenngleich er dann ein anderes Trikot tragen wird: „Ich freue mich schon sehr auf die kommenden Duelle und das Spiel im Wolfsrevier wird mit Sicherheit ein besonderes Highlight“, so Schulz.