Nachwuchs-Basketball-Bundesliga: Würzburg beginnt in Chemnitz stark und verliert dennoch

Ersatzgeschwächtes NBBL-Team bricht in Chemnitz ein

Gut angefangen, dann aber deutlich verloren: Die ersatzgeschwächte U19 der s.Oliver Würzburg Akademie hat bei der NINERS Academy in Chemnitz eine 73:108-Niederlage hinnehmen müssen. Aufgrund mehrerer Verletzungen und Erkrankungen standen NBBL-Trainer Sören Zimmermann am Sonntag nur acht Spieler zur Verfügung, die vor allem im zweiten und dritten Viertel von den stark aufspielenden Gastgebern dominiert wurden.

„Chemnitz hat gezeigt, warum sie in unserer schweren Gruppe auf Platz zwei liegen und erst zwei Spiele verloren haben. Wir haben im ersten Viertel sehr gut dagegen gehalten und nach zehn Minuten knapp geführt. Danach hat sich unsere frühe Foulbelastung ausgewirkt. Im zweiten und im dritten Viertel hat Chemnitzer auch fast wie im Rausch gespielt. Sie haben insgesamt über 70 Prozent der Würfe aus dem Feld getroffen und hatten auch eine hervorragende Dreierquote. Das muss man dann einfach mal akzeptieren“, sagte Zimmermann.

Mit 40 Zählern lag sein Team nach 30 Minuten zurück, konnte dann gegen die zweite Garde der Hausherren im letzten Abschnitt aber noch einmal Ergebniskorrektur betreiben. „Meine acht Spieler haben gekämpft und sich stark gewehrt. Im ersten Viertel hat man gesehen, was für uns auch gegen einen so starken Gegner möglich ist“, so Zimmermann weiter: „Jetzt haben wir zwei Wochen Pause, um gesund zu werden. Danach kämpfen wir in den letzten fünf Spielen gegen unsere direkten Konkurrenten auf den Plätzen vier bis neun um die bestmögliche Platzierung nach der Hauptrunde.

Weiter geht es am 11. Februar mit einem Heimspiel gegen die Crailsheim Merlins, die mit nur einem Sieg mehr als die Akademiker derzeit auf dem fünften Platz der Tabelle zu finden sind.

NINERS Academy – s.Oliver Würzburg Akademie 108:73 (23:24, 32:8, 31:14, 22:27)

Für Würzburg spielten:
Michael Javernik 25 Punkte/3 Dreier, (4 Assists), Philipp Sutton 17/3, Jakob Jeßberger 15, Jonas Glas 4, Robin Kottke 4, John Saigge 4, Nikolaus Arlt 2, Malcolm Streitberg 2.