NBBL: s.Oliver Würzburg Akademie muss sich in Crailsheim mit 70:74 geschlagen geben

„Es war eine sehr ärgerliche Niederlage. Kampf und Einsatz haben gestimmt, aber unsere Trefferquote war leider nicht gut genug“, sagte NBBL-Trainer Sören Zimmermann nach der 70:74-Niederlage seiner Jungs im vorgezogenen Spiel der Hauptrunde 3 am Mittwoch bei den Crailsheim Merlins.

Trotz Bestbesetzung mit ProB-Spieler Philipp Hadenfeldt im Aufgebot kamen die Gäste aus Unterfranken nicht gut ins Spiel und lagen nach dem ersten Spielabschnitt bereits mit 18:28 im Hintertreffen – ein Defizit, von dem sie sich nicht mehr erholen sollten: „Im ersten Viertel haben wir zu schlecht verteidigt. Die Rebounds waren insgesamt ok, aber Crailsheim war cleverer als wir wenn es darum ging, uns Fouls anzuhängen. Immer wenn wir rangekommen sind und eine Chance auf den Ausgleich hatten, kam von ihnen die passende Antwort. Das hat auch etwas an den Kräften gezehrt“, so Zimmermann weiter.

In zwei Situationen war es Crailsheims Top-Scorer Marko Lucic, der mit erfolgreichen Drei-Punkte-Würfen die Aufholjagd der Akademiker stoppte, die sich mit zwei Heimsiegen aus sieben Partien weiter Richtung Tabellenende orientieren müssen. Weiter geht es mit dem Kellerduell zum Abschluss der Hinrunde: Das sieglose Schlusslicht aus Bayreuth ist am 3. Dezember um 15 Uhr im Deutschhaus-Gymnasium zu Gast.

Crailsheim Merlins – s.Oliver Würzburg Akademie 74:70 (28:18, 15:19, 14:15, 17:18)

Für Würzburg spielten:
Philipp Hadenfeldt 17 Punkte/2 Dreier (8 Rebounds/6 Assists), Jakob Jeßberger 12/2, Lukas Zerner 10, Michael Javernik 9/1 (7 Rebounds), Matti Weißhaar 8 (11 Rebounds), Jonas Glas 8/1, Malcom Streitberg 2, John Saigge 2, Philipp Sutton 2, Robin Kottke.