NBBL: schwaches drittes Viertel kostet Würzburg die Siegchance gegen Jena

Die U19 der s.Oliver Würzburg muss sich Science City Jena mit 63:71 (31:33) geschlagen geben

Ein schwaches drittes Viertel war die Hauptursache für eine am Ende verdiente Niederlage: Zum Start in die neue NBBL-Saison hat die s.Oliver Würzburg Akademie vor eigenem Publikum gegen Science City Jena mit 63:71 (31:33) verloren. Nach einer spannenden ersten Halbzeit auf Augenhöhe ließen die Gastgeber in den zehn Minuten nach der Pause 29 Punkte der Gäste zu und konnten der Partie im Anschluss keine Wende mehr geben.

„Es ist eine bittere Niederlage für uns. Wir sind gut gestartet, haben uns dann aber davon beeindrucken lassen, dass Jena einige schwere Würfe getroffen hat“, sagte NBBL-Coach Sepehr Tarrah: „Wir hatten einige starke Phasen, haben in anderen Phasen aber auch viele Fehler gemacht, die Jena immer sofort bestraft hat. Unter dem Strich haben sie verdient gewonnen, weil sie weniger Fehler gemacht haben als wir.“

Die erwähnten schweren Würfe traf Jena im ersten Viertel, nachdem die junge Würzburger Truppe zunächst sehr stark gestartet und mit 10:0 in Führung gegangen war: Die Gäste versenkten fünf Dreier in Serie und drehten durch einen 19:2-Lauf innerhalb von vier Minuten bis zum Viertelende den Spielstand. Danach war es bis zum Seitenwechsel eine ausgeglichene Partie auf Augenhöhe, was sich auch am Halbzeitstand von 31:33 aus Würzburger Sicht ablesen lässt.

Nach der Pause gelang es den Gästen, durch ein offensiv starkes Viertel auf zwölf Punkte davon zu ziehen (50:62). Im Schlussabschnitt zogen die Unterfranken in der Verteidigung zwar noch einmal richtig an, die Niederlage konnten sie aber nicht mehr verhindern. Am Ende standen auf Würzburger Seite 26 Ballverluste auf dem Statistikbogen: „An unserer Fehlerquote hat man deutlich gemerkt, wie jung unsere Mannschaft ist. Wir müssen daraus lernen, nach vorne schauen und es nächste Woche in Bayreuth besser machen“, so Tarrah.

s.Oliver Würzburg Akademie – Science City Jena 63:71 (12:19, 19:14, 19:29, 13:9)

Für Würzburg spielten:
Michael Javernik 13 Punkte/2 Dreier (6 Rebounds/4 Assists/4 Steals), Nils Leonhardt 12 (8 Rebounds), Julius Böhmer 11/1, Lukas Zerner 8 (7 Rebounds), Ben Bredenbröcker 8 (9 Rebounds), John Saigge 7/1, Yannick Mergler 2, Max Kriegbaum 2, Lukas Roth, Malcolm Streitberg, Niko Arlt, Nico Orfanidis.