Polizist soll Todkranken abgezockt haben

Ein Polizist soll in Helmstadt einen todkranken Mann abgezockt haben. Der 40-jährige Beamte hat seinem krebskranken Vermieter angeblich ein „Wundermittel“ gegen die Krankheit verkauft, nachdem die herkömmlichen Behandlungsmethoden nicht anschlugen. Außerdem wird er beschuldigt Geldbeträge zwischen 3.000€ und 30.000€ auf sein Konto überwiesen zu haben. Insgesamt waren es 80.000 Euro. Des Weiteren hat er sich ein lebenslanges Wohnrecht und das Vorkaufsrecht des Hauses gesichert. Das Opfer ist inzwischen verstorben. Die Staatsanwaltschaft hat den Polizisten wegen Betrugs angeklagt. Außerdem prüft sie auch den Vorwurf der gefährlichen Körperverletzung, weil nicht sicher ist, was genau in diesem „Wundermittel“ enthalten war.