Pro-B: TG s.Oliver Würzburg am Samstag abend zuhause gegen Rhöndorf

DRACHEN AUS DEM RHEINLAND ZU GAST

Die TG s.Oliver Würzburg empfängt am Samstag um 20 Uhr die Dragons Rhöndorf in der Feggrube

Heimsiege und Auswärtsniederlagen wechseln sich seit Saisonbeginn mit schöner Regelmäßigkeit ab bei der TG s.Oliver Würzburg – wenn sich dieser Trend fortsetzt, ist am Samstag wieder ein Sieg fällig: Um 20:00 Uhr empfängt Headcoach Eric Detlev mit seiner Truppe die Dragons Rhöndorf in der heimischen Feggrube. Die Gäste vom Rhein gehören zu den vier Teams der ProB Süd, die bisher nur einen Sieg auf dem Konto haben und sich am Ende der Tabelle tummeln.

46 Siege und 34 Niederlagen – so lautet die Bilanz von Eric Detlev als Headcoach der „Drachen“ in der ProB und der ProA. Zuletzt stand er in der Saison 2011/2012 für Rhöndorf an der Seitenlinie, ehe er für die folgenden vier Jahre in Frankfurt für die Nachwuchs-Entwicklung verantwortlich zeichnete.

Gegen sein ehemaliges Team ist der nächste Heimsieg fest eingeplant: „Nach der unglücklichen Niederlage in Schwenningen wollen wir zuhause unbedingt wieder efolgreich sein und unsere weiße Weste behalten“, sagt Detlevs Assistent Sepehr Tarrah: „Wir dürfen Rhöndorf aber auf keinen Fall unterschätzen. Sie haben nach dem schlechten Saisonstart einige Veränderungen im Kader vorgenommen und im letzten Spiel gegen Elchingen drei Viertel lang sehr gut mitgehalten. Vor allem gegen Zygimantas Riauka und Kwan Waller müssen wir stark verteidigen.“

US-Spielmacher Kwan Waller wurde von den Dragons nach den ersten vier Spielen nachverpflichtet, bei seinem ersten Einsatz holte der Kooperationspartner der Telekom Baskets Bonn in Erfurt seinen ersten und bisher einzigen Saisonsieg. Der litauische Center Zygimantas Riauka legt 17,7 Punkte, 13,7 Rebounds und 1,8 Blocks pro Partie auf. Nur Waller kommt mit 11 Zählern im Schnitt ebenfalls auf einen zweistelligen Wert im Drachen-Kader.

Die Rhöndorfer erzielen im Schnitt rund 70 Punkte pro Partie und damit gut sieben Zähler weniger als die Gastgeber, was unter anderem mit ihrer bislang schwachen Dreier-Ausbeute zusammenhängt. Zum Vergleich: Sowohl die TG s.Oliver Würzburg als auch die Dragons Rhöndorf haben im bisherigen Saisonverlauf 139 Dreier genommen – während die Unterfranken davon gut 35 Prozent getroffen haben, liegt der Wert bei den Drachen nur bei 21 Prozent.