Pro-B: Würzburger Playdown-Heimspiel gegen selbstbewusste Karlsruher

TG s.Oliver Würzburg empfängt Schlusslicht KIT SC GEQUOS – Sprungball am Sonntag um 18:00 Uhr im TGW-Sportzentrum Feggrube

Vor dem dritten von sechs Spieltagen ist das Feld der Playdown-Runde im ProB-Süden ganz eng zusammengerückt: Den FC Bayern München an der Spitze und die KIT SC GEQUOS am Ende der Tabelle trennen nur zwei Siege, dazwischen liegen die beiden fränkischen Vertreter BBC Coburg und s.Oliver Würzburg Akademie. Für die Unterfranken stehen als nächstes zwei Partien in Folge gegen Karlsruhe auf dem Spielplan, während die Coburger zweimal auf die Münchner treffen. Am Sonntag um 18:00 Uhr sind die „Gequos“ aus dem Badischen ab 18 Uhr in der Feggrube zu Gast.

„Es ist eine verrückte Runde bisher. Die Top-Mannschaft hat zweimal verloren, das Schlusslicht hat zweimal gewonnen“, sagt TG-Trainer Liam Flynn vor dem wichtigen Heimspiel: „Wir haben am letzten Wochenende in Coburg eine schwache Leistung gezeigt und sind nicht mit der nötigen Energie aufgetreten. Aber die beiden Spiele davor haben wir wirklich sehr guten Basketball gespielt. Wir müssen uns darauf konzentrieren, am Sonntag gegen Karlsruhe mit sehr viel Energie und Intensität zu spielen. Wenn wir das tun, dann werden wir auch wieder eine gute Leistung zeigen wie zuletzt in Schwelm und gegen München.“

Nach ihren beiden Erfolgen gegen Coburg und in München haben die Gäste aus Baden Württemberg im Kampf um den Klassenerhalt Morgenluft geschnuppert und wird mit viel Selbstvertrauen nach Unterfranken reisen. Von ihren letzten sechs Spielen haben die Karlsruher vier gewonnen, das ist die beste Bilanz der vier Playdown-Konkurrenten in diesem Zeitraum – die schwächste hat übrigens der FC Bayern München, der aktuell fünf Partien in Serie verloren hat.

Der direkte Vergleich geht bisher klar an die Gastgeber: Beide Partien der regulären Saison konnten die Würzburger für sich entscheiden. Im Heimspiel war es mit 58:56 ein knapper Sieg, in Karlsruhe haben sich Miles Jackson-Cartwright und Co. Mitte Januar souverän mit 92:66 durchgesetzt.