ProB: TG s.Oliver Würzburg vor dem letzten Hauptrundenspiel

TG s.Oliver Würzburg ist am Samstagabend bei den EN BASKETS Schwelm gefordert.

 

München, Coburg und Karlsruhe: Die drei Gegner der TG s.Oliver Würzburg in der Playdown-Runde der ProB Süd stehen vor dem letzten Spieltag der regulären Saison bereits fest. Die letzte Chance auf zwei zusätzliche Punkte im Kampf um den Klassenerhalt haben die Unterfranken an diesem Samstag um 19:30 Uhr bei den EN BASKETS Schwelm.

Das Hinspiel gegen den Tabellensechsten war eine klare Angelegenheit: Nach der Verletzung von Kapitän Julian Albus im zweiten Viertel verloren die Unterfranken komplett den Faden, verspielten eine zweistellige Führung und unterlagen am Ende mit 58:82. Im Rückspiel trifft die TG s.Oliver Würzburg auf einen Gegner, bei dem der damalige Top-Scorer Christopher Hortman seit Mitte Januar nicht mehr dabei ist. Neu dabei ist seit Jahresbeginn US-Spielmacher Leslie Boyce, der in seinen bisher sieben Spielen aber nur auf 5,3 Punkte und 1,9 Assists pro Partie kommt.

Das fällt im ausgeglichen besetzten Kader der Gastgeber aber nicht besonders ins Gewicht: Sechs Akteure bilden den Kern der Mannschaft und produzieren im Schnitt zwischen sieben und dreizehn Zählern pro Spiel – allen voran mit Andrius Mikutis ein Scharfschütze aus Litauen: Er erzielt 12,7 Punkte und trifft 41,2 Prozent seiner Dreierversuche. Im Hinspiel traf er fünf von sechs Distanzwürfe und kam auf 17 Zähler in nur 23 Minuten Spielzeit.

Auswärts läuft es für das Team aus Nordrhein-Westfalen sowieso besser als im heimischen Baskets-Dome: Sieben ihrer elf Siege holten sie in fremden Hallen, die Heimbilanz ist mit vier Erfolgen aus zehn Spielen die schwächste aller acht Playoff-Teilnehmer der ProB Süd, vier der letzten fünf Heimspiele gingen verloren. Außerdem kassieren nur die Bayer Giants Leverkusen mehr gegnerische Punkte pro Partie. Für die Gastgeber ist das Heimspiel mehr als nur die Vorbereitung auf das Playoff-Viertelfinale: Mit einem Sieg verbessern sie sich auf Platz fünf in der Tabelle, falls Konkurrent Frankfurt zuhause gegen Coburg Federn lässt.

 

Quelle: s.Oliver Würzburg