Rimparer Wölfe haben nächstes Top-Team zu Gast

VFL GUMMERSBACH WILL ZURÜCK IN LIGA EINS

Nach dem fulminanten Heimsieg gegen den VfL Lübeck-Schwartau steht die nächste schwere Aufgabe ins Haus. Mit dem VfL Gummersbach kommt eine der besten Mannschaften der Liga ins Wolfsrevier. Der Kader strotzt nur so vor individueller Qualität und wird den Wölfen alles abverlangen. Spielbeginn ist am Donnerstag um 20 Uhr.

Das ursprüngliche Aufeinandertreffen in der s.Oliver Arena war am 25. November 2020 angesetzt. Der VfL stand zur Abfahrt bereit, doch wurde von einem positiven Testergebnis ausgebremst. Die Mannschaft begab sich sofort in Quarantäne und das Spiel wurde verlegt. Der Ausweichtermin am 16.12 des vergangenen Jahres fiel positiven Coronatests im Wolfsrevier zum Opfer. So musste auch diese Partie verschoben werden.

Aufgrund des engen Terminkalenders war es zunächst schwierig, einen geeigneten Ausweichtermin zu finden. Doch dank der guten Kommunikation der Verantwortlichen beider Vereine wurde ein Kompromiss gefunden. Aufgrund von Umbauarbeiten in der s.Oliver Arena konnte das Spiel in Würzburg nicht am 21. April stattfinden. Kurzerhand tauschten beide Teams das Heimrecht und so ist der VfL am 08. April in der s.Oliver Arena zu Gast, während die Wölfe keine zwei Wochen später, am 21. April, nach Gummersbach reisen werden.

Nun steht diesem Spiel gegen einen Top-Gegner nichts mehr im Wege. Die beiden Duelle in der vergangenen Saison gewann der VfL Gummersbach jeweils mit drei Treffern. Wie die Ergebnisse vermuten lassen, waren die Wölfe lange nah dran an einer Überraschung, aber standen letztlich ohne Punkte da. Zweimal konnte man sich gegen den VfL aber sehr teuer verkaufen.

VfL mit neuem Anlauf auf den Aufstieg

Den ersten Paukenschlag setzte der VfL Gummersbach bereits vor der Saison, als man die Verpflichtung von Gudjon Valur Sigurdsson bekannt gab. Der ehemalige Weltklassespieler beendete seine unglaubliche Laufbahn und wechselte sofort an die Seitenlinie. Der Isländer ist sich der schwere der Aufgabe bewusst, aber gab auch vor der Saison den Wiederaufstieg als Ziel aus.

Im letzten Jahr wurden die Oberbergischen vom Saisonabbruch bei der Mission direkter Wiederaufstieg gestoppt. Nach einer durchwachsenen Hinrunde war man immer noch in Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen, aber nach der Quotientenregel reichte es lediglich für den vierten Tabellenplatz. Doch die Bundesligarückkehr soll am besten nur um ein Jahr nach hinten verschoben worden sein.

Individuell gehört der VfL zu den stärksten Mannschaften der Liga. Rund um Kapitän Timm Schneider wurde eine schlagkräftige Truppe gebildet, die sich nach einer zwischenzeitlichen Schwächephase mit drei Niederlagen in vier Spielen, wieder gefangen hat und aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz rangiert. Im Dreikampf um den Aufstieg mit dem HSV Hamburg und dem TuS Nettelstedt-Lübbecke hat man somit eine gute Ausgangslage für den Rest der Saison.

Wölfe wollen nachlegen

Die Favoritenrolle liegt klar auf Seiten der Gäste, aber die Wölfe sind bekannt dafür, dass man gerade zu Hause gegen gute Mannschaften über sich hinauswachsen kann. Im letzten Jahr war man gegen den VfL zweimal nah dran am Punktgewinn und dieses Jahr will man den Bock umstoßen und gegen den ehemaligen Bundesliga-Dino punkten.