Rimparer Wölfe haben schweres Auswärtsspiel in Dresden

SCHWERES AUSWÄRTSSPIEL IN DRESDEN AM WOCHENENDE FÜR DIE RIMPARER WÖLFE

HEIMSTÄRKE ALS TRUMPF IN DIESER SAISON

Am sechsten Spieltag der Hinrunde standen sich die DJK Rimpar Wölfe und der HC Elbflorenz in der s.Oliver Arena gegenüber. Die Dresdener kamen mit der Empfehlung eines Auswärtssieges in Lübeck, sowie eines Unentschiedens zu Hause gegen Essen nach Würzburg. Die Mannschaft von Trainer Ceven Klatt war also gewarnt. Die Duelle gegen die Sachsen wurden noch nie mit mehr als drei Toren Differenz für den Sieger entschieden, also war ein spannendes Spiel zu erwarten.

Doch es kam anders, denn die Wölfe dominierten die ersten 40. Spielminuten mit einer immens starken Leistung. Nach zwei Dritteln der Begegnung führten die Hausherren mit 19:10. Linksaußen Dominik Schömig und Kapitän Patrick Schmidt führten ihr Team jeweils als Toptorschützen mit fünf Treffern an. In den Letzten 20. Minuten der Auseinandersetzung kam ein leichter Bruch ins Spiel der Wölfe. Offensiv wurden zu viele Fehler produziert, die den HCE zu leichten Toren einlud. Auch die Abwehr fand nicht mehr den Zugriff wie zu Beginn der Partie, da nun natürlich der Kampfgeist der Dresdener geweckt wurde. Näher als drei Tore Unterschied kamen sie aber nicht mehr heran. So stand letztlich ein kaum gefährdeter Heimsieg für die Wölfe, der aufgrund der Schlussphase einen kleinen Schönheitsfehler hatte.

Heimstärke aus Trumpf in dieser Saison

Aktuell befindet sich das Team von Trainer Rico Göde mit 18:26 Punkten auf dem 14. Tabellenplatz. Bis zum Relegationsplatz, auf dem aktuell die HSG Konstanz verweilt, sind es lediglich drei Punkte Unterschied. Zwölf ihrer Zähler holten die Männer des HC Elbflorenz vor heimischer Kulisse. Auch die Wölfe mussten im vergangenen Jahr beide Punkte, nach einer umkämpften Partie, in der Hauptstadt Sachsens zurück lassen. Zuletzt konnten die Dresdener in der BallsportArena den VfL Lübeck-Schwartau, sowie den ASV Hamm-Westfalen bezwingen.Symbolhaft für die Heimstärke kann ein besonderes Spiel angebracht werden. Nach der Niederlage in Würzburg kam der TV Emsdetten zum HCE. Nach zwischenzeitlichem acht Tore Rückstand ging es mit einem 12:19 aus Sicht der Gastgeber in die Pause. Ähnlich wie eine Woche zuvor wurde im zweiten Durchgang eine Aufholjagd gestartet. Mit den eigenen Fans im Rücken sollte es nun gelingen die Begegnung komplett zu drehen. Mit einem 17:9-Lauf in der zweiten Halbzeit und angeführt von einem bärenstarken Julius Dierberg wurde der TV Emsdetten doch noch bezwungen. Am Ende stand ein 29:28 Erfolg für die Heimmannschaft. Die BallsportArena war komplett in Ekstase und die Fans, die bereits im zweiten Durchgang ordentlich Momentum erzeugten, rieben sich verwundert die Augen. Es war ein sehr denkwürdiges Spiel, dem sie an diesem Abend beigewohnt hatten.

In der kompletten Hinrunde hatten die Elbflorenzer mit personellen Problemen zu kämpfen. Auch ihr breit aufgestellter Kader konnte diese Ausfälle nicht kompensieren. Teilweise sind drei, vier Leistungsträger gleichzeitig ausgefallen. So ist es dann schwer in einen ordentlichen Spielrhythmus zu kommen. Dazu kommt dann, dass man in dieser Liga keine Zeit hat, um auf Erfolg zu warten. Die logische Konsequenz aus diesen Problemen ist, dass die Sachsen sich im unteren Drittel der Tabelle wiederfinden. Aktuell zeigt die Formkurve jedoch nach oben. Die Winterpause konnte augenscheinlich gut genutzt werden und mittlerweile steht nahezu der gesamte Kader zur Verfügung. Bereits in den Auswärtsspielen in Hamburg und Essen konnte die gute Leistung aus den Heimspielen ebenfalls abgerufen werden. Dies wurde bisher noch nicht mit Punkten belohnt.

Bester Torschütze des Vereins ist Nils Gugisch mit 82 Treffern. Die Defensive der Dresdener profitiert extrem vom erfahrenen Torhüter Mario Huhnstock, der häufig als Punktegarant für seine Mannschaft auftritt. Doch wie bereits erwähnt liegt die Stärke des Kaders in seiner Breite, da Positionen teilweise dreifach gut besetzt sind. Der ehemalige Abwehrrecke Rico Göde geht in seine erste komplette Saison als Cheftrainer und möchte sich so schnell es geht von den Abstiegsrängen verabschieden.

Wölfe wollen wichtige Punkte einfahren

Das vergangene Heimspiel wurde aufgearbeitet. Auch wenn sich das 23:23 gegen den TuS Ferndorf wie eine Niederlage anfühlte, war es doch zumindest ein Pluspunkt mehr auf dem Konto der Wölfe. Gerade in den entscheidenden Situationen hat die Kaltschnäuzigkeit gefehlt, um die Begegnung für sich zu entscheiden. Doch die Wölfe haben des Öfteren schon gezeigt, dass sie eben genau das können. Nicht ohne Grund steht man zur Zeit auf Tabellenplatz sieben. Gerade in engen Spielen konnte man häufig ruhig bleiben und doppelt Punkten. Auch gegen den HC Elbflorenz ist aufgrund der gemeinsamen Historie eine enge Auseinandersetzung zu erwarten. Am Ende werden Tagesform und Siegeswille über Sieg oder Niederlage entscheiden.Nach einer verkürzten Vorbereitungswoche wird das Team von Trainer Ceven Klatt bereits am Freitag nach Dresden aufbrechen. Personell gibt es Stand jetzt keine Änderungen gegenüber dem Ferndorfspiel. Philipp Meyer wird weiterhin verletzungsbedingt fehlen. Das nächste Heimspiel steht in der Folgewoche an gegen den TV Hüttenberg. Der TVH hat nach schwieriger Hinrunde seine Verletzungsprobleme auskuriert und hätte sich fast mit etwas Zählbarem beim HSC Coburg belohnt. Im Hinspiel konnten sich die Wölfe mit einem Tor durchsetzen und brachten beide Punkte aus Hessen mit. Sichert euch bereits jetzt eure Tickets! Seid Dabei! Seid laut! Alles für die Wölfe!