Rimparer Wölfe im Derby gegen den TV Großwallstadt

LETZTES SPIEL VOR DER LÄNDERSPIELPAUSE STEHT AN

Nach der bitteren Niederlage gegen den TV Hüttenberg haben die Wölfe am Freitag bereits ihr nächstes Heimspiel. Mit dem TV Großwallstadt kommt einer der bekanntesten deutschen Traditionsklubs ins Wolfsrevier (Freitag, 20 Uhr). Das Unterfrankenderby wird sehr umkämpft werden, da beide Teams die Punkte dringend benötigen, um ihren Mittelfeldplatz weiter zu festigen.

Das letzte Unterfrankenderby war entgegen der Erwartungen eine sehr deutliche Angelegenheit. In der Regel sind diese Begegnungen sehr eng und gehen mit maximal drei Toren Differenz aus. Lediglich 2014 konnte der TVG mit 24:18 deutlicher gewinnen. In der Hinrunde konnte das Wolfsrudel die Statistik der letzten sechs Spiele zumindest ausgleichen. Nun steht man bei drei Siegen und drei Niederlagen. Das Aufeinandertreffen im letzten Oktober konnten die Wölfe deutlich mit 25:32 für sich entscheiden.

Es waren noch 500 Zuschauer in der Untermainhalle Elsenfeld zugelassen, um das Unterfrankenderby zu verfolgen. Nach einem ausgeglichenen Start konnten sich die Wölfe bereits im ersten Durchgang mit sechs Toren absetzen. Offensiv traf man gute Entscheidungen und man schaffte es immer wieder aus einer stabilen Abwehr, schnell nach vorne zu spielen. Mit einem Zwischenspurt zog man nach der Pause sogar auf 11:20 davon. Der TV Großwallstadt kam nochmal auf fünf Tore heran, aber die Wölfe siegten letztlich verdient mit 25:32.

TV Großwallstadt rüstet nach

Ende Oktober reagierten die Verantwortlichen des TVG noch einmal auf dem Transfermarkt. Für den linken Rückraum wurde Savvas Savvas nachverpflichtet. Der 23-jährige Grieche schaffte über die Stationen Hildesheim und Hamm-Westfalen den Sprung in die Bundesliga zu GWD Minden. Dort wurde sein auslaufender Vertrag nicht verlängert, ehe er sich dem TV Großwallstadt anschloss. Obwohl er nicht alle Saisonspiele absolviert hat, ist Savvas Savvas mit 79 Treffern bereits Toptorschütze seiner Mannschaft.

Auch am Kreis rüsten die Blau-Weißen nach. Hier wurde Lino Messerschmidt von der HG Oftersheim/Schwetzingen verpflichtet. Auf der Kreisläuferposition hat man dann mit Snir Natsia und Dino Corak nun drei Alternativen, die sich von der Spielanlage her sehr gut ergänzen. Ebenfalls bereits 79 Treffer hat Rückraumrechts Tom Jansen für den TVG erzielt. Insgesamt verfügt man in Großwallstadt über viel Wurfkraft aus dem Rückraum. Mit Mario Stark, Lars Spieß und Marko Matijasevic hat man gleich mehrere Spieler, die das Team für die Gegner schwer ausrechenbar machen

Die Mannschaft von Trainer Ralf Bader ist aktuell die heimliche Mannschaft der Stunde. Seit vier Spielen musste man das Feld nicht mehr als Verlierer verlassen. Gegen den TuS Ferndorf holte man in der Schlusssekunde ein Unentschieden. Gegen den Wilhelmshavener HV und den TV Emsdetten konnte man doppelt punkten. Die größte Überraschung war der knappe 28:29 Erfolg beim Tabellenzweiten aus Gummersbach. Der TV Großwallstadt kommt also mit viel Rückenwind in die s.Oliver Arena. Zuerst muss man aber am Mittwoch noch beim ASV Hamm-Westfalen antreten, ehe man am Freitag gegen die Wölfe spielt.

Wölfe wollen mit Sieg in Länderspielpause

Es waren harte Wochen für die Rimparer Wölfe. Mit fünf Spielen in lediglich 14 Tagen kam man schon nah an die Belastungsgrenze heran. Hinzu kamen dann auch teilweise sehr unglückliche Niederlagen, die besonders bitter waren, da man diese Punkte durchaus gebraucht hätte. Dann zeigte die Mannschaft gegen den TSV Bayer Dormagen eine gute Reaktion und landete einen 25:19 Heimsieg. Mit etwas mehr Spielglück hätte man auch aus Hüttenberg was Zählbares mitbringen können. Dies soll jetzt im Heimspiel gegen den TV Großwallstadt nachgeholt werden.