Rimparer Wölfe treten beim ASV Hamm-Westfalen an

Wölfe zu Gast bei Spitzenteam

ERSTES SPIEL NACH DER LÄNDERSPIELPAUSE GEGEN DEN ASV HAMM-WESTFALEN

Nach dem Derby-Sieg gegen den TV Großwallstadt hatten die Wölfe einige Tage Zeit, um etwas Luft zu holen. Die Länderspielpause war eine willkommene Unterbrechung nachdem in den letzten Wochen die Belastung in der Liga doch sehr groß war. Mit dem Sieg aus dem letzten Spiel im Rücken geht es nun gegen den ASV Hamm-Westfalen. Tabellarisch ist es ein Mittelfeldduell, obwohl der ASV von seiner Kaderstärke her eher zu den Spitzenteams der Liga zu zählen ist. Spielbeginn ist am Samstag um 19:15 Uhr. 

Das Hinspiel am 21. Oktober 2020 in der s.Oliver Arena war über die gesamte Spieldauer extrem umkämpft. Die Wölfe spielten eine überragende erste Hälfte und gingen mit 12:9 in die Halbzeit. Bis zur 45. Spielminute lag man auch noch in Führung, doch dann zeigte der ASV Hamm-Westfalen, dass auch er über enorme Abwehrqualitäten verfügt und ließ in der Schlussviertelstunde lediglich noch einen Gegentreffer zu. Am Ende drehten die Gäste die Begegnung noch in einen umjubelten 18:20 Auswärtssieg.

Mit dem Sieg in Rimpar landete die Mannschaft von Neu-Trainer Michael Lerscht den vierten Sieg im vierten Spiel der neuen Saison. Nach dem Derbysieg gegen Emsdetten zum Auftakt und auch einem überzeugenden Heimsieg gegen den VfL Gummersbach, konnte man auch die Begegnung in Wilhelmshaven für sich entscheiden. Doch nach dem Gastspiel in Würzburg fuhr man aus den nächsten neun Spielen lediglich drei weitere Punkte ein.

Unter anderem verlor man zu Hause gegen Dessau und Dresden oder auch gegen Lerscht´s Ex-Verein aus Ferndorf konnte man nicht punkten. Aufgrund von Ausfällen von Leistungsträgern kam der ASV nie so richtig in Fahrt. Auch wenn man zuletzt mit einem Sieg in Bietigheim ein Ausrufezeichen setzen konnte, sind die anvisierten Spitzenplätze, aufgrund der früheren Negativserie, doch bereits weit enteilt.

Hamm-Westfalen treibt Personalplanungen voran

In einer ohnehin schwierigen Saison kam der ASV nach einem fulminanten Saisonstart nicht so richtig in Fahrt. Verletzungsbedingt fehlten immer wieder einige Spieler und so konnte man selten in einen richtigen Rhythmus kommen. Während die Temas aus Hamburg, Nettelstedt und Gummersbach um den Aufstieg kämpfen, hängt der ASV auf Platz 10 fest. Jedoch soll jetzt eine Aufholjagd gestartet werden und auch tabellarisch wird es mit Sicherheit noch ein paar Plätze nach oben gehen.

Top-Torschütze der Roten ist Linksaußen Fabian Huesmann. Der pfeilschnelle Flügelspieler konnte bereits 81 Treffer in dieser Saison erzielen. Zuletzt in Bietigheim waren es 13 Tore bei 13 Versuchen. Beim 20:25 Auswärtssieg erzielte er also mehr als 50% der Tore seines Teams.

Auch im Rückraum verfügen die Hammer über enorme Feuerkraft. Mit Marian Orlowski und Jo-Gerrit Genz kamen vor der Saison zwei bundesligaerfahrene Akteure vom TuS Nettelstedt-Lübbecke. Genz bildet zusammen mit Jan Von Boenigk das Gespann auf der Rückraumrechtsposition, während Orlowski mit dem jungen David Spiekermann auf Rückraum Links agiert. Mit Sören Südmeier und Merten Krings lenken zwei erfahrene Akteure das Spiel des ASV. Beide überzeugen mit ihrer Spielübersicht, aber sind auch selber extrem torgefährlich.

Wie der Verein mitteilte, verlässt Merten Krings den ASV Hamm-Westfalen zum Saisonende. Auch Rechtsaußen Marten Franke und Kreisläufer Jakob Schwabe werden sich einer neuen Aufgabe widmen. Als Neuzugänge stehen bereits Torhüter Vladimir Bozic, Rechtsaußen Tim Wieling und Rückraummitte Dani Baijens fest. Alle drei spielen aktuell noch in der ersten Bundesliga, was die Ambitionen der Westfalen in der Zukunft zeigt. Außerdem stößt Kreisläufer Alexander Engelhardt aus Bregenz zur neuen Saison ebenfalls zum Team.

Wölfe ebenfalls mit Personalentscheidungen

Die Länderspielpause wurde bei den Wölfen genutzt um weiter am Kader für die nächsten Jahre zu basteln. Kapitän Patrick Schmidt, Steffen Kaufmann und Philipp Meyer haben ihre auslaufenden Verträge verlängert. Während Philipp Meyer bis 2023 verlängert hat, konnte man sich mit Patrick Schmidt und Steffen Kaufmann sogar bis 2024 auf neue Arbeitspapiere einigen. Diese Verlängerungen stehen für die Kontinuität auf die der Verein bereits seit Jahren baut und sichern das Grundgerüst der Mannschaft für die nächsten Spielzeiten.