s.Oliver Baskets verlängern vor den Heimspiel-Wochen mit Samme Givens

Auftakt zu vier Würzburger Heimspiel-Wochen: Vier interessante Partien gegen Jena, Gotha, Heidelberg und Gießen in der s.Oliver Arena – s.Oliver Baskets verpflichten Samme Givens bis Saisonende

Gleich vier der letzten fünf ProA-Partien der s.Oliver Baskets fanden auf fremdem Parkett statt: „Deshalb freuen wir uns jetzt darauf, wieder die Atmosphäre in unserer eigenen Halle zu genießen“, sagt s.Oliver Baskets Headcoach Doug Spradley vor dem Auftakt zu den Würzburger Heimspiel-Wochen: Gleich vier Partien in Folge in der s.Oliver Arena stehen für den ProA-Spitzenreiter auf dem Spielplan – los geht es am Samstag um 19 Uhr gegen den Tabellenachten Science City Jena.

Der Internet-Livestream aus der Würzburger „Turnhölle“ mit Kommentator Fabian Frühwirth und Experte Burkhard Steinbach startet um 18:40 Uhr auf soliver-baskets.de. Knapp 170 Eintrittskarten gibt es noch im Vorverkauf im Online-Shop der s.Oliver Baskets bei CTS Eventim und bei „baller’s planet“ in der Karmelitenstraße. Die Abendkasse mit den letzten Tickets öffnet am Samstag um 17:30 Uhr.

Alle vier Gastmannschaften wären nach aktuellem Tabellenstand für die Playoffs qualifiziert, gegen alle vier haben die s.Oliver Baskets im Hinspiel entweder verloren (Gotha und Heidelberg) oder nur knapp gewonnen. Im Hinspiel in der Sparkassen-Arena hatten die Spradley-Schützlinge beim 81:79-Erfolg über drei Viertel alles im Griff, ehe Science City Jena eine am Ende fast erfolgreiche Aufholjagd startete.

Auch im Rückspiel erwartet Spradley eine schwere Aufgabe: „Jena spielt wilder und hektischer als andere Mannschaften. Sie versuchen den Gegner aus der Ruhe zu bringen. Wir dürfen uns davon nicht anstecken lassen, müssen ruhig und kontrolliert bleiben und unser Spiel durchsetzen.“

Baskets-Kapitän Darren Fenn ist nach einer Muskelverhärtung nach aktuellem Stand wieder fit, ein Einsatz von Sebastian Betz nach seiner Knöchelverletzung ist fraglich. „Durch unser Verletzungspech haben wir inzwischen gelernt, wie wir Ausfälle kompensieren können. Das unterschiedet uns vielleicht von anderen Teams. Durch den Sieg in Vechta ohne Darren und Fenn konnten wir ein gutes Zeichen setzen“, so Spradley.

Samme Givens bleibt bis Saisonende

Nicht nur gegen Jena, sondern bis zum Ende der Saison kann der Baskets-Headcoach auf Samme Givens zählen: Eine Woche vor Ablauf der Wechselfrist am 31. Januar haben die s.Oliver Baskets den Vertrag mit dem 25-jährigen Flügelspieler verlängert. „Ich freue mich, dass wir Samme bis zum Saisonende halten konnten. Er ist fast die gesamte Saison dabei und ein wichtiger Teil der Mannschaft“, sagt Spradley. Givens wurde aufgrund der Verletzungsprobleme im Team Anfang Oktober verpflichtet und kam am 2. Spieltag zum ersten Mal zum Einsatz. In 17 Spielen stand er durchschnittlich 17 Minuten auf dem Parkett und legte dabei 7,6 Punkte und 5,8 Rebounds pro Spiel auf.

Der Gegner: Die Bällediebe aus Thüringen

Science City Jena profitierte am vergangenen Wochenende vom Würzburger Sieg in Vechta und verbesserte sich dank des direkten Vergleichs gegen die punktgleichen Rastafari aus dem Oldenburger Münsterland auf Tabellenplatz acht – nach aktuellem Stand wären sie damit der Viertelfinal-Gegner der s.Oliver Baskets.

Die Thüringer haben nach zwei Heimsiegen in Folge gegen Paderborn und Cuxhaven sowohl in eigener Halle (5 Siege – 5 Niederlagen) als auch auswärts (4 Siege – 4 Niederlagen) eine absolut ausgeglichene Bilanz aufzuweisen. Allerdings hatte die Truppe aus der Lichtstadt ihre letzten drei und vier der letzten fünf Auswärtsspiele verloren.

Neu im Team von Cheftrainer Björn Harmsen ist seit zwei Wochen US-Spielmacher David Hicks, der zuvor bereits in Schwelm und Münster Zweitliga-Erfahrung in Deutschland gesammelt hat. Er ergänzt einen tief besetzten Kader, in dem im bisherigen Saisonverlauf gleich elf Akteure zwischen 17 und 26 Minuten im Schnitt zum Einsatz gekommen sind. Im Angriff sind die Thüringer schwer auszurechnen: Neun Spieler erzielen zwischen knapp sieben und knapp zwölf Zählern pro Spiel.

Die drei Top-Scorer sind Center Anthony Henriquez (11,7 Punkte / 8 Rebounds pro Spiel), der erfahrene Wayne Bernard (11,2 Punkte / 2,1 Ballgewinne / 43 Prozent Dreierquote) und Brady Morningstar (11,1 Punkte / 1,6 Steals / 3 Assists).

Bernard und Morningstar haben mit ihren Defensiv-Qualitäten großen Anteil daran, dass Jena mit 9,2 Steals pro Spiel die ProA-Statistik in dieser Kategorie anführt – was die zweitschwächste Bilanz bei den Ballverlusten hinter den Hamburg Towers (17,4 Turnovers pro Spiel) einigermaßen ausgleicht. Kein anderes Team hat außerdem mehr direkte Korbvorlagen zu verzeichnen als die Thüringer (17,9 Assists pro Spiel).

Livestream startet am Samstag um 18:40 Uhr – Circus „Flic Flac“ zu Gast

Heimspiel Nummer 9 der s.Oliver Baskets wird präsentiert vom s.Oliver Baskets Business-Partner Schaumstoffe Wegerich. In der Halbzeitpause geben die Artisten des Circus Flic Flac, der noch bis zum 1. Februar in Würzburg gastiert, einen Einblick in das Jubiläumsprogramm „Höchststrafe“. Sprungball in der s.Oliver Arena ist um 19 Uhr, der Livestream startet wie immer zwanzig Minuten davor. Experte an der Seite von Kommentator Fabian Frühwirth ist dieses Mal der „Koloß von Moos“ Burkhard Steinbach. Zu sehen ist der Stream auf soliver-baskets.de/livestream und sportdeutschland.tv/basketball.

Die Abendkasse an der s.Oliver Arena öffnet am Samstag um 17:30 Uhr. Die kommenden Heimspiel-Gegner der s.Oliver Baskets heißen OeTTINGER Rockets Gotha, MLP Heidelberg und Gießen 46ers. Tickets für die drei Top-Spiele gibt es im Vorverkauf wie immer im Online-Shop bei CTS Eventim und bei „baller’s planet“ in der Karmelitenstraße.