s.Oliver Würzburg Akademie feiert Klassenerhalt in der NBBL

MIT EINEM „SWEEP“ ZUM KLASSENERHALT 

Die s.Oliver Würzburg Akademie wird ihrer Favoritenstellung gerecht und gewinnt auch Spiel 2 der Playdownserie beim TS Jahn München mit 78:62 (42:31) durch ein bärenstarkes zweites Viertel und eine tolle Leistung von Adrian Worthy

Sie haben den Klassenerhalt in zwei Spielen geschafft: Nach ihrem Heimsieg in Spiel 1 haben die U19-Jungs der s.Oliver Würzburg Akademie auch das zweite Spiel der NBBL-Playdown-Serie gegen den TS Jahn München für sich entschieden und sich damit sportlich für die kommende Saison der Nachwuchs Basketball Bundesliga qualifiziert. Die wichtigsten Schlüssel zum 78:62-Erfolg am Sonntag in München waren ein bärenstarkes zweites Viertel (27:9) und eine starke Leistung von Adrian Worthy. Der 16-jährige JBBL-Spieler übernahm der in Schlussphase die Verantwortung, nachdem drei seiner Teamkollegen mit dem fünften Foul auf die Bank mussten.

„Es war wie im Hinspiel der erwartet harte Kampf. Ich bin unheimlich stolz auf meine Jungs, denn das war eines der schwierigsten Spiele, die ich in meinen zwei Jahren hier in Würzburg gecoacht habe“, sagte NBBL-Trainer Sepehr Tarrah hinterher. Die Gastgeber legten los wie die Feuerwehr und die Akademiker hatten zu Beginn einige Probleme, so dass sie im ersten Viertel schnell mit 14 Punkten in Rückstand gerieten. Noch vor dem Ende der ersten zehn Minuten hielten die Tarrah-Schützlinge aber besser dagegen und konnten so schon bis zur ersten Viertelpause auf 15:22 verkürzen.

„Dann haben wir ein unglaubliches zweites Viertel gespielt. Durch unsere starke Verteidigung haben wir nur 9 Punkte der Münchner zugelassen, sind dadurch auch in der Offensive in den Rhythmus gekommen und haben das Spiel bis zur Halbzeit komplett gedreht“, so Tarrah. Ohne ihren Leistungsträger Jonas Glas und mit einigen angeschlagenen Spielern im Aufgebot ließen seine Jungs dann nach dem Seitenwechsel eine Aufholjagd der Gastgeber zu, die sich wieder bis auf zwei Punkte herankämpfen konnten.

 
Als dann fünf Minuten vor dem Ende mit Julius Böhmer, Michael Javernik und Lukas Zerner gleich drei der neun Akademie-Spieler mit dem fünften Foul zum Zuschauen verurteilt waren, sah es kurze Zeit nicht gut aus für den „Sweep“ der Best-of-Three-Serie: „Aber dann haben wir das Spiel in den letzten fünf Minuten mit einem wirklich unfassbaren Lauf extrem souverän zuende gespielt und noch klar mit 16 Punkten Unterschied gewonnen – und das mit unserem JBBL-Spieler Adrian Worthy und drei Spielern des jüngeren Jahrgangs auf dem Feld.“

Sepehr Tarrah: „Unter dem Strich war es eine erfolgreiche Saison, auf die wir stolz sein können“

Der erst 16-jährige Worthy verdiente sich durch seinen starken Auftritt mit 20 Punkten, 7 Rebounds und 5 Korbvorlagen ein Sonderlob des Trainers: „Adrian hat eine sehr starke Leistung gezeigt und die Verantwortung übernommen, nachdem Julius Böhmer mit dem fünften Foul draußen war. Er hat uns damit den Klassenerhalt gesichert.“ Die Münchner, die ein deutlich stärkerer Gegner waren als es die Ergebnisse der beiden Spiele vermuten lassen, haben in der zweiten Playdown-Runde gegen Team Urspring eine weitere Chance auf den Klassenerhalt.

Durch die beiden klaren Siege gegen München hat sich die Würzburger U19 ihre Sommerpause redlich verdient. Sepehr Tarrahs Saisonbilanz fällt nach den Erfolgen der letzten Wochen entsprechend positiv aus: „Ich bin sehr zufrieden damit, wie sich die Mannschaft in der Rückrunde entwickelt hat und darauf, wie wir unsere letzten Spiele bestritten haben. Wenn man bedenkt, dass wir Anfang Februar einen absoluten Tiefpunkt hatten ist es sehr respektabel, was meine Mannschaft im Saisonendspurt geleistet hat. Unter dem Strich war es eine erfolgreiche Saison, auf die wir stolz sein können.“

TS Jahn München – SOW Akademie 62:78 (22:15, 9:27, 17:12, 14:24)

Für Würzburg spielten: 
Ben Bredenbröcker 23 Punkte, Adrian Worthy 20/2 Dreier (7 Rebounds/5 Assists), Julius Böhmer 16/2, Michael Javernik 11 (8 Rebounds), Lukas Roth 8/2, Nico Orfanidis (8 Rebounds), Lukas Zerner (7 Rebounds), Max Kriegbaum, Yannick Mergler.