s.Oliver Würzburg bekommt es zum Saisonauftakt mit Vizemeister Ludwigsburg zu tun

SAISONSTART GEGEN DEN VIZEMEISTER
s.Oliver Würzburg trifft am Sonntag in der Stadthalle Weißenfels auf die MHP RIESEN Ludwigsburg 

Nach 225 Tagen ohne Pflichtspiel wird es an diesem Wochenende wieder ernst für s.Oliver Würzburg: Am 1. Spieltag der Gruppe C des MagentaSport BBL Pokals treffen Headcoach Denis Wucherer und seine Truppe in der Stadthalle Weißenfels auf Vizemeister MHP RIESEN Ludwigsburg. Dabei geht es für beide Teams um nichts weniger als den ersten Sieg auf dem Weg zur Qualifikation für das TOP FOUR Anfang November im Münchner Audi Dome. Sprungball ist am Sonntag um 15 Uhr, die Partie wird live auf magentasport.de übertragen.

„Wir spielen in einer Gruppe mit drei starken Gegnern und werden danach wissen, ob wir für dieses Niveau schon bereit sind. Insgesamt sind wir mit unserer Vorbereitung zufrieden und stehen da, wo wir es nach sechs Wochen erwartet haben“, sagt Denis Wucherer vor dem Trip nach Sachsen-Anhalt. Ein Wochenende später geht es für s.Oliver Würzburg in der Ulmer ratiopharm Arena erst gegen Brose Bamberg (Samstag, 24. Oktober, 15 Uhr) und dann gegen ratiopharm ulm (Sonntag, 25. Oktober, 15 Uhr). Bamberg und Ulm stehen bereits an diesem Samstag unter besonderer Beobachtung, wenn sie um 15 Uhr in Weißenfels das Rennen um den ersten Titel der neuen Spielzeit eröffnen.

AN SCHWIERIGEN AUFGABEN WACHSEN UND ERFAHRUNGEN SAMMELN

„Das erste Spiel einer Saison ist vorher immer schwierig einzuordnen. Man weiß nie was passiert, wenn die Lichter angehen und es gegen einen Gegner geht, der auch unbedingt gewinnen will“, so Wucherer weiter: „Wir werden alles dafür tun, um unsere Spiele zu gewinnen. Der Pokal gibt uns aber auch die Möglichkeit, uns mit drei voraussichtlichen Playoff-Kandidaten zu messen und zu sehen, ob wir an diesen Aufgaben wachsen und besser werden. Es geht darum, vor dem Start in die Liga Erfahrungen zu sammeln und Schlüsse zu ziehen.“

Für Würzburgs Headcoach ist Ulm der Favorit auf den Gruppensieg – nicht nur wegen des Heimvorteils am zweiten Pokalwochenende: „Sie sind durch ihre drei Spiele im EuroCup gefestigt. Bei Ludwigsburg und Bamberg werden wir sehen, ob sie jetzt schon auf dem Niveau spielen, auf dem sie in einigen Monaten sein werden.“

Dass das Losglück im Pokal ihn und seine Teamkollegen inzwischen zum dritten Mal in Folge im Stich gelassen hat, weiß auch Felix Hoffmann, der neue Kapitän von s.Oliver Würzburg: „Wir freuen uns auf unseren ersten richtigen Härtetest, schließlich haben wir jetzt sechs Wochen lang genau darauf hin gearbeitet. Es wird gegen Ludwigsburg natürlich keine einfache Aufgabe, aber wir werden alles geben, Die drei Pokalspiele sind für uns auf jeden Fall auch eine gute Vorbereitung für den Rest der Saison.“

LUDWIGSBURG MIT FÜNF NEUZUGÄNGEN DER GENERATION „30 PLUS“

Im Kader der Ludwigsburger hat sich seit dem erfolgreichen BBL-Finalturnier im Juni einiges getan: Von der Mannschaft, die sich erst in den Endspielen gegen ALBA BERLIN geschlagen geben musste, sind nur noch Jaleen Smith, Jonas Wohlfahrt-Bottermann und die drei Youngster Lukas Herzog, Jacob Patrick und Johannes Patrick übrig geblieben.

Von den acht Neuzugängen gehören fünf zur Generation „30 plus“ – darunter auch der Ex-Würzburger Jordan Hulls, der wie der 38-jährige Tremell Darden erst vor wenigen Tagen in der Barockstadt eingetroffen ist. „Wir freuen uns auf das Wiedersehen mit Jordan. Wir wissen natürlich, wie wir gegen ihn verteidigen müssen. Viel wichtiger ist es aber, auf die Spielweise von Ludwigsburg insgesamt vorbereitet zu sein“, sagt Denis Wucherer.

Aber auch bei s.Oliver Würzburg gab es mit Mark Ogden und Micah Downs kurz vor der Mannschaftsmeldebogen-Deadline der easyCredit BBL am Mittwoch noch zwei Veränderungen im Aufgebot: „Mit Mark hat es in den letzten zehn Tagen ganz gut funktioniert. Er ist bereit und versteht, wie wir spielen wollen. Micah werden wir bis Sonntag hoffentlich noch ein- bis zweimal im Training haben, aber er wird uns wahrscheinlich noch nicht wirklich helfen können.“