s.Oliver Würzburg heute im Fiba-Cup in der Türkei im Einsatz

53-STUNDEN-TRIP NACH SAKARYA

s.Oliver Würzburg kann sich mit einem Auswärtssieg in der Türkei für die zweite Gruppenphase des FIBA Europe Cup qualifizieren – Livestream auf dem Youtube-Kanal der FIBA am Mittwoch ab 18:30 Uhr

Es ist das dritte und letzte Auswärtsspiel von s.Oliver Würzburg in der Gruppe A des FIBA Europe Cup: Mit einem Auswärtssieg bei Sakarya BSB am Mittwochabend wäre das Team von Headcoach Denis Wucherer vorzeitig für die zweite Gruppenphase des Wettbewerbs qualifiziert. Der Würzburger Tross ist am Dienstag um 10 Uhr in die Türkei aufgebrochen, Sprungball wird am Mittwoch um 18:30 Uhr deutscher Zeit sein – im kostenlosen Livestream zu sehen ist die Partie unter youtube.com/fiba.

Auch wenn s.Oliver Würzburg derzeit mit drei Siegen und einer Niederlage an der Spitze der Gruppe A zu finden ist: Einen Erfolg brauchen die Unterfranken aus den letzten beiden Spielen noch, um ab dem 12. Dezember weitere sechs Spiele in der zweiten Gruppenphase zu haben. „Das wollen wir auch, der Wettbewerb macht uns Spass“, sagt Headcoach Denis Wucherer, der in Sakarya eine schwierige Aufgabe erwartet: „Sie sind für mich das talentierteste Team in unserer Gruppe. Deshalb haben mich ihre beiden knappen Niederlagen in Oradea und Leiden überrascht.“

Die Qualität des Gegners hat s.Oliver Würzburg bereits am eigenen Leib zu spüren bekommen: Im Heimspiel gegen den Europapokal-Neuling gab es vor drei Wochen eine 69:79-Niederlage – gleichzeitig Sakaryas einziger Sieg im bisherigen Wettbewerb. Die Türken können nur dann noch in die zweite Runde einziehen, wenn sie ihre beiden verbleibenden Heimspiele gegen Würzburg und Oradea gewinnen und am kommenden Dienstag Schützenhilfe in Form eines Sieges von ZZ Leiden in der Würzburger Turnhölle bekommen. In diesem Fall würden sie aufgrund des gewonnenen direkten Vergleichs gegen die Unterfranken noch Platz zwei der Gruppe A erreichen.
Auch CSM CSU Oradea hat noch eine kleine Chance: Dazu müsste der rumänische Meister an diesem Mittwoch zunächst einmal in eigener Halle ZZ Leiden mit mindestens 15 Punkten Differenz besiegen. Wenn ihnen das gelingt, brauchen die Rumänen am letzten Spieltag einen Auswärtssieg in der Türkei und eine Niederlage der Holländer in Würzburg, um sich Platz zwei der Tabelle zu sichern. Für Würzburg und Leiden gilt dagegen: Ein Sieg genügt für Runde zwei.

Ein Erfolg in der rund 270.000 Einwohner zählenden Stadt Adapazari – die Hauptstadt der nach dem Fluss Sakarya benannten Provinz östlich von Istanbul in der Marmara-Region – wäre wettbewerbsübergreifend der vierte Auswärtssieg in Serie für s.Oliver Würzburg. Die Gastgeber haben allerdings zuletzt in der türkischen Liga aufhorchen lassen und drei Spiele in Folge gewonnen – darunter ein 96:86-Erfolg beim EuroLeague-Teilnehmer Anadolu Efes Istanbul

Im Hinspiel waren es vor allem der NBA-erfahrene Toney Douglas (20 Punkte/4 Dreier), Center Landry Nnoko (16 Punkte/11 Rebounds) – seines Zeichens bester Verteidiger der NBA G League 2017/2018 – und der belgische Nationalspieler Jean Salumu (14 Punkte), die das Team von Trainer Selcuk Ernak zum Sieg führten. Dazu kommt der in Würzburg schon im ersten Viertel verletzt ausgefallene Junior Etou, der in seinen vier FEC-Partien 16 Punkte und 8 Rebounds im Schnitt aufgelegt hat.

Der Würzburger Trip in die Türkei dauert ziemlich genau 53 Stunden, und unmittelbar nach der geplanten Rückkehr am Donnerstagnachmittag um 15:00 Uhr hat Denis Wucherer bereits wieder eine Trainingseinheit angesetzt. Am Sonntag um 15:00 Uhr tritt s.Oliver Würzburg in der easyCredit BBL bei den Telekom Baskets Bonn an. Nur 53 Stunden danach, am kommenden Dienstag (20. November / 20:00 Uhr) ist der holländische Vizemeister ZZ Leiden in der s.Oliver Arena zu Gast. Mit einem Heimspiel gegen Vizemeister ALBA BERLIN am 24. November (Samstag / 20:30 Uhr) geht s.Oliver Würzburg dann in die erste Länderspielpause der Saison.