s.Oliver Würzburg kämpft heute um den Einzug ins Halbfinale im Fiba Europe-Cup

DAS BISHER WICHTIGSTE SPIEL DER SAISON 

s.Oliver Würzburg braucht einen Sieg mit mindestens zwei Punkten Vorsprung gegen die Bakken Bears – Sprungball am Mittwoch um 19:00 Uhr – Tickets ab 5 Euro im Onlineshop und an der Abendkasse

„Wenn du soweit gekommen bist, dann willst du diesen Wettbewerb auch gewinnen“, sagt Headcoach Denis Wucherer: Am Mittwoch um 19:00 Uhr kämpft s.Oliver Würzburg in der heimischen Turnhölle im FIBA Europe Cup gegen den dänischen Rekordmeister Bakken Bears um den Einzug ins Halbfinale. Nach einer knappen 75:76-Niederlage im Viertelfinal-Hinspiel brauchen die Hausherren einen Heimsieg mit mindestens zwei Punkten Vorsprung, um die Gäste aus Aarhus auszuschalten. Tickets ab 5 Euro gibt es im Online-Ticketshop und am Mittwoch ab 17:30 Uhr an der Abendkasse der s.Oliver Arena.

Wie in allen Playoff-Runden des Wettbewerbs werden die Ergebnisse von Hin- und Rückspiel zusammengezählt, um den Sieger zu ermitteln – das bedeutet, dass den Bakken Bears im Rückspiel ein Unentschieden genügt, um zum zweiten Mal nach 2018 in die Runde der besten vier Teams im FIBA Europe Cup einzuziehen. Sollte s.Oliver Würzburg nach vier gespielten Vierteln mit einem Punkt führen, geht das Rückspiel in die Verlängerung.

„Für uns ist es das bisher wichtigste Spiel der Saison. Wir müssen mit ähnlich viel Energie spielen wie gegen Bayern München, wenn wir ins Halbfinale einziehen wollen“, sagte Denis Wucherer nach der insgesamt guten Vorstellung seiner Mannschaft am Montag bei der 70:81-Heimniederlage gegen den amtierenden Deutschen Meister: „Die Motivation im Team könnte nicht höher sein. Wir hoffen, dass sie bei den Fans genauso hoch ist und sie zahlreich in die Halle kommen werden, um uns zu unterstützen.“

Denis Wucherer: „Ähnlich gut verteidigen und im Angriff besser spielen“

Die gute Ausgangsposition haben sich die Spieler von s.Oliver Würzburg mit guter Verteidigung im Hinspiel verdient: Die Bakken Bears haben im Verlauf des Wettbewerbs mehr Punkte erzielt als alle anderen Mannschaften und blieben vor Wochenfrist mehr als 20 Punkte unter ihrem Saisonschnitt. „Wir müssen zuhause ähnlich gut verteidigen und im Angriff besser spielen“, so Wucherer. Die größten Probleme hatten seine Schüzlinge im Hinspiel mit Bears-Topscorer Tobin Carberry (15 Punkte) und dem erfahrenen senegalesischen Center Michel Diouf: Der 2,08-Meter-Mann erzielte nicht nur 13 Punkte, sondern war auch unter dem eigenen Korb  sehr präsent.

Auf den Sieger des Viertelfinal-Duells wartet im Halbfinale entweder ein Trip nach Italien oder Belgien: Pallacanestro Varese konnte sich im Hinspiel bei Filou Oostende knapp mit 73:70 durchsetzen und empfängt die Belgier zum Rückspiel am Mittwochabend in eigener Halle. Das zweite Halbfinale steht nach deutlichen Hinspiel-Erfolgen von Dinamo Sassari (Italien) bei Pinar Karsiyaka (Türkei) und UNET Holon (Israel) gegen Alba Fehervar (Ungarn) bereits vor den Rückspielen so gut wie fest.