s.Oliver Würzburg muss im Pokal bei Alba Berlin antreten

ACHTELFINALE BEIM VIZEMEISTER

s.Oliver Würzburg im Pokal bei ALBA BERLIN – das gab es schon einmal: Im Viertelfinale am 23. Januar 2016 kassierten die Unterfranken in der Bundeshauptstadt eine klare 73:102-Niederlage, für die sie sich dann vier Wochen später mit einem Auswärtssieg in der easyCredit BBL revanchieren konnten. Im neuen Pokal-Modus sind Headcoach Denis Wucherer und seine Schützlinge am Samstag im Achtelfinale beim Vizemeister der vergangenen beiden Jahre zu Gast.

Zum zweiten Mal seit der Einführung des neuen Pokal-Systems vor einem Jahr hat es die Losfee gleich in der ersten Runde nicht gerade gnädig mit s.Oliver Würzburg gemeint: 2018 war es ein Auswärtsspiel bei Brose Bamberg, an diesem Samstag wartet weniger als 48 Stunden nach der knappen Niederlage zum Liga-Auftakt bei den EWE Baskets Oldenburg „ein ausgeruhter EuroLeague-Teilnehmer auf uns. Es hätte besser laufen können“, sagt Wucherer.

Die Gastgeber waren am 1. Spieltag der neuen easyCredit BBL Saison aufgrund des auf 17 Teams geschrumpften Teilnehmerfelds spielfrei und fangen gleich mit einem „Do-or-Die“-Spiel an, ehe sie am kommenden Dienstag gegen RASTA Vechta erstmals ins Liga-Geschehen eingreifen und zwei Tage später mit einem Heimspiel gegen Zenit Petersburg in die EuroLeague starten. Die Saisonvorbereitung von ALBA BERLIN endete am vergangenen Wochenende beim Turnier im kroatischen Zadar mit zwei Erfolgen gegen Khimki Moskau und KK Zadar sowie einer deutlichen Niederlage gegen Efes Istanbul.

Der Vizemeister ist noch vor s.Oliver Würzburg (vier Neue) der Club mit den wenigsten Neuzugängen der gesamten Liga: Der schwedische Flügelspieler Markus Eriksson kam nach fünf Stationen in Spanien nach Berlin. Dazu kommen der NBA-erfahrene 2,06-Meter-Mann Tyler Cavanaugh und der deutsche Spielmacher Makai Mason, der direkt vom College in die Bundeshauptstadt wechselte. Eriksson spielte in den vergangenen beiden Jahren zusammen mit Luke Fischer bei Herbalife Gran Canaria.

Nicht nur deshalb freut sich Würzburgs neuer Center auf das Pokalspiel: „Ich habe in den letzten beiden Jahren schon gegen ALBA BERLIN gespielt. Es wird ein guter Test für unsere junge Mannschaft“, so der 25-Jährige, der bei der knappen 82:90-Niederlage am Donnerstag in Oldenburg mit 16 Punkten Top-Scorer von s.Oliver Würzburg war.

Von den bisher 19 Duellen zwischen Würzburg und ALBA BERLIN in der easyCredit BBL Hauptrunde, in den Playoffs und im Pokal gingen 13 an die Gastgeber. Von den zehn Partien in Berlin konnte s.Oliver Würzburg zwei gewinnen – eine davon in Spiel 3 des legendären Viertelfinales 2012, als die Unterfranken den Top-Favoriten aus dem Rennen warfen.

Der Würzburger Tross ist am Freitag direkt von Oldenburg nach Berlin gereist und trainiert um 17:00 Uhr zum ersten Mal in der Max-Schmeling-Arena. Sprungball in der Ausweich-Spielstätte von ALBA BERLIN ist am Samstag um 18:00 Uhr. Die Partie wird ab 17:45 Uhr wie gewohnt live und in HD auf magentasport.de übertragen. Moderator der Sendung ist Arne Malsch, kommentiert wird das Spiel von Alexander Frisch.

Nach einem freien Sonntag beginnt dann am Montag die Vorbereitung auf das erste Heimspiel der Saison: Am 5. Oktober (Samstag, 18:00 Uhr) ist die BG Göttingen in der s.Oliver Arena zu Gast. Außerdem sind die Profis von s.Oliver Würzburg von Montag bis einschließlich Freitag täglich auf der Mainfranken-Messe zu sehen, und zwar immer von 14:30 Uhr bis 15:00 Uhr auf der FHWS-Bühne in Halle 1/2 direkt am Haupteingang zum Messegelände.