s.Oliver Würzburg muss zum letzten Gruppenspiel im Fiba-Europe-Cup nach Ungarn

LETZTES GRUPPENSPIEL IN UNGARN

s.Oliver Würzburg tritt am Mittwoch um 18:00 Uhr beim ungarischen Double-Gewinner Szolnoki Olaj an – Live zu sehen auf dem Youtube-Kanal der FIBA – Ab Samstag drei BBL-Heimspiele in sechs Tagen

Vor der nächsten Länderspielpause im Kalender wartet ein anspruchsvolles Programm auf s.Oliver Würzburg: Vier Pflichtspiele stehen zwischen 6. und 14. Februar auf dem Spielplan. Los geht es mit der vermeintlich einfachsten Aufgabe: Am heutigen Dienstag ist das Team nach Ungarn gereist, wo am Mittwochabend um 18:00 Uhr das letzte Spiel der Zwischenrunde im FIBA Europe Cup (FEC) bei Szolnoki Olaj stattfindet. Im Falle eines Auswärtssiegs hätten die Unterfranken als erfolgreichste Mannschaft der Zwischenrunde in allen FEC-Playoff-Runden jeweils im Rückspiel Heimrecht. Das Spiel wird wie immer live und kostenlos auf dem Youtube-Kanal der FIBA übertragen.

Auch der ungarische Double-Gewinner hat noch Playoff-Chancen: Aus der Basketball Champions League (BCL) werden maximal fünf Clubs, voraussichtlich sogar weniger, an den FEC-Playoffs teilnehmen. Deshalb wird das Achtelfinale mit den drittplatzierten Clubs der FEC-Zwischenrunde aufgefüllt – mit einem Heimsieg gegen s.Oliver Würzburg oder einer Heimniederlage von Pristina gegen Karsiyaka kann Szolnok daher zum „Lucky Loser“ werden.

Außerdem sinnen die Gastgeber sicherlich auf Revanche für das Hinspiel: Vor einem knappen Monat wurden sie von s.Oliver Würzburg mit 118:71 aus der s.Oliver Arena gefegt – nach den ersten zwanzig Minuten lag das Team von Headcoach Denis Wucherer damals bereits mit 67:35 in Führung und hatte die Partie entschieden. Im Rückspiel will Wucherer Flügelspieler Devin „Sir“ Oliver viel Zeit auf dem Parkett geben, damit der Neuzugang sich unter Wettbewerbsbedingungen an seine Mitspieler gewöhnen kann.

Bei den Gastgebern fehlt seit dem Hinspiel ihr serbischer Top-Scorer Strahinja Milosevic, der im FEC knapp 18 Punkte pro Partie auflegt. Mit David Vojvoda (16,4 Punkte im Schnitt), Nemanja Milosevic (15) und Andrew Rowsey (12,3) haben die Ungarn aber noch drei weitere Spieler, die jederzeit heiß laufen können. Bei der knappen 95:102-Niederlage in Karsiyaka legte das Trio zusammen 60 Punkte auf, beim 89:76-Heimsieg vor einer Woche gegen Pristina waren es 50 Zähler.

Spannend wird es dann während der Rückreise nach Deutschland am Donnerstag, wenn in der FIBA-Zentrale in München die acht Partien des FEC-Achtelfinales ausgelost werden. Vor dem letzten Spieltag im FEC und in der BCL stehen zehn der sechzehn Achtelfinalisten fest – neben s.Oliver Würzburg sind das aus dem FIBA Europe Cup die beiden italienischen Vertreter Dinamo Sassari und Pallacanestro Varese, Pinar Karsiyaka (Türkei), Balkan Botevgrad (Bulgarien), Alba Fehervar (Ungarn), Ironi Ness Ziona (Israel), Avtodor Saratov (Russland) und die Bakken Bears (Dänemark). Aus der Basketball Champions League haben bisher nur die Telekom Baskets Bonn einen Platz in den FEC-Playoffs gebucht.

Weitere mögliche BCL-Gegner wären Filou Oostende (Belgien), CEZ Nymburk (Tschechien), UNET Holon (Israel) und Ventspils BK (Lettland), die nach dem letzten Spieltag noch Fünfter oder Sechster ihrer BCL-Gruppe werden könnten. Ab Samstag geht es für s.Oliver Würzburg dann mit drei easyCreti BBL-Heimspielen innerhalb von sechs Tagen weiter: Gegen die HAKRO Merlins Crailsheim (Samstag, 9. Februar, 18:00 Uhr), die BG Göttingen (Dienstag, 12. Februar, 20:30 Uhr) und ratiopharm ulm (Donnerstag, 14. Februar, 20:30 Uhr). Für diese drei Partien sind noch Tickets aller Kategorien im s.Oliver Würzburg Online-Ticketshop erhältlich – und wie schon beim letzten Heimsieg gegen die MHP RIESEN Ludwigsburg heißt das Motto der Fanclubs „Würzburg Youngstars“ und „Red Passion“ auch bei diesen drei Spielen wieder: „Alle in Rot!“