s.Oliver Würzburg spielt im Fiba-Cup gegen Pinar Karsiyaka

ZUM ZWEITEN MAL GÄSTE AUS DER TÜRKEI

s.Oliver Würzburg empfängt am Mittwochabend um 19:00 Uhr Pinar Karsiyaka im FIBA Europe Cup

Zwar ist s.Oliver Würzburg seit dem Auswärtssieg in Pristina vor einer Woche als eine von drei Mannschaften bereits sicher für das Achtelfinale im FIBA Europe Cup (FEC) qualifiziert, trotzdem sind auch die letzten beiden Partien in der Gruppe I nicht ganz unwichtig: In den Playoffs bedeutet die bessere Platzierung beim Duell mit einem FEC-Gegner immer Heimrecht im entscheidenden zweiten Spiel. Außerdem wollen Headcoach Denis Wucherer und seine Jungs zum ersten Mal ein Heimspiel gegen einen Gast aus der Türkei gewinnen. Sprungball zum Spitzenspiel der Gruppe gegen Pinar Karsiyaka wird am Mittwoch um 19:00 Uhr in der s.Oliver Arena sein, Tickets ab 5 Euro gibt es im Online-Shop und ab 17:30 Uhr an der Abendkasse.

Im EuroCup 2012/2013 war es Banvit Bandirma, in der FEC-Qualifikation im September 2017 Istanbul BBSK und in der ersten Gruppenphase der laufenden FEC-Spielzeit Sakarya BSB, die jeweils die Punkte aus der Würzburger Turnhölle entführen konnten. Die Zehn-Punkte-Niederlage gegen Sakarya (69:79) am 24. Oktober 2018 war dabei noch das beste Ergebnis, genügte den Türken aber am Ende nicht zum Weiterkommen in die zweite Runde. Von den ursprünglich drei türkischen Teams im FIBA Europe Cup 2018/2019 ist nur noch Pinar Karsiyaka im Rennen, das in der Gruppe I mit Ausnahme des Heimspiels gegen s.Oliver Würzburg alle Begegnungen gewonnen hat.

Im Gegensatz zur türkischen Liga BSL, wo das Team aus Izmir auswärts erst einen Erfolg aus acht Spielen geholt hat und mit insgesamt sechs Siegen und neun Niederlagen derzeit auf Rang 12 zu finden ist, liest sich Karsiyakas Auswärtsbilanz im FEC mit drei Siegen aus vier Partien deutlich besser. Das Ergebnis des Hinspiels spricht aber für s.Oliver Würzburg: Im Hexenkessel von Karsiyaka drehten die Unterfranken in der Schlussphase einen Sieben-Punkte-Rückstand, den die beiden us-amerikanischen Guards Sek Henry und Erving Walker für die Gastgeber vorher durch eine ganze Serie wildester Dreier herausgeworfen hatten.

FEC-Achtelfinale wird am 6. und 13. März ausgetragen

Auf Würzburger Seite war Jordan Hulls mit 27 Punkten und 5 Dreiern der beste Werfer, Xavier Cooks legte ein „Double-Double“ aus 18 Zählern und 16 Rebounds auf, und Cameron Wells verteilte 12 Assists und erzielte seinen einzigen Korb der Partie kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit zum 82:82-Ausgleich. In der Overtime ließen die Schützlinge von Headcoach Denis Wucherer dann nichts mehr anbrennen und siegten noch deutlich mit 97:86.

Henry und Walker sind weiterhin die beiden FEC-Topscorer bei Pinar Karsiyaka, dicht gefolgt vom ehemaligen Bayreuther Assem Marei – der Ägypter ist für 13,3 Punkte und 9,7 Rebounds pro Partie gut. Unterstützung erhält das Trio seit einigen Wochen vom nachverpflichteten US-Flügelspieler Christopher Evans, der beim FEC-Heimsieg gegen Szolnok vor einer Woche gleich mal 19 Punkte in 20 Minuten Spielzeit aufgelegt hat.

Mit einem Erfolg in der s.Oliver Arena wäre Pinar Karsiyaka ebenfalls sicher für das FEC-Achtelfinale qualifiziert, das Mitte Februar ausgelost und am 6. und 13. März in Hin- und Rückspiel ausgetragen wird – die Ergebnisse beider Partien werden zusammengezählt. Sollte s.Oliver Würzburg das Viertelfinale (20. und 27. März) erreichen, müsste das für Dienstag, den 26. März 2019 geplante easyCredit BBL-Heimspiel gegen den FC Bayern München verschoben werden.