s.Oliver Würzburg trifft am Wochenende auf Bamberg und Ulm

FRANKENDERBY AUF NEUTRALEM PARKETT
s.Oliver Würzburg mit zwei schwierigen Aufgaben am zweiten Pokalwochenende in Ulm

Zwei Siege innerhalb von 24 Stunden sind an diesem Wochenende die Voraussetzung, um die Chance auf eine Teilnahme am TOP FOUR des MagentaSport BBL Pokals zu wahren: Am zweiten und dritten Spieltag der Qualifikationsgruppe C trifft s.Oliver Würzburg in der Ulmer ratiopharm Arena am Samstag um 15:00 Uhr im Frankenderby auf Brose Bamberg und am Sonntag zur selben Zeit auf ratiopharm ulm. Beide Partien sind für Abonnenten wie gewohnt live und in HD auf magentasport.de zu sehen.

Die Niederlage am vergangenen Sonntag in Weißenfels gegen Ludwigsburg ist aufgearbeitet, Headcoach Denis Wucherer und sein Team haben die nötigen Schlüsse daraus gezogen: „Wir haben drei Viertel ordentlich gespielt und dann im letzten Viertel quasi alles falsch gemacht“, sagt Wucherer: „Gegen Bamberg und Ulm muss es unser Ziel sein, auf einem vernünftigen Niveau zu spielen und uns damit wieder die Chance zu geben, im letzten Viertel dabei zu sein – um es dann hoffentlich deutlich besser zu machen. Wir haben in dieser Woche hart daran gearbeitet, über vierzig Minuten als Team zu spielen und nicht alles auf eigene Faust zu lösen, wenn es hinten raus eng wird.“

BAMBERG SPIELT AUF HOHEM PHYSISCHEN NIVEAU

Brose Bamberg hat seine erste Partie gegen ratiopharm ulm mit 74:65 gewonnen und geht als klarer Favorit in das Frankenderby auf neutralem Parkett: „Bamberg ist in der Entwicklung vielleicht schon etwas weiter als Ludwigsburg. Ihre Verteidigung gegen Ulm hat gezeigt, dass sie schon auf einem hohen physischen Niveau spielen“, so Wucherer.

Bei den Oberfranken steht mit Johan Roijakkers ein neuer Cheftrainer an der Seitenlinie, der mit Bennet Hundt, Dominic Lockhart und dem Belgier Elias Lasisi gleich drei Spieler nach Oberfranken locken konnte, mit denen er in der vergangenen Spielzeit bei der BG Göttingen zusammengearbeitet hat. Spielmacher der fast komplett neu formierten Bamberger Truppe ist der ehemalige Oldenburger und Frankfurter Tyler Larson, der seine Qualitäten beim Sieg gegen Ulm mit 16 Punkten, starker Trefferquote von der Dreierlinie und sechs Korbvorlagen zeigte. Der erfahrene Italiener Michele Vitali steuerte 15 Zähler bei (11 davon von der Freiwurflinie), und Center David Kravish lieferte mit 13 Punkten, 7 Rebounds und 2 Blocks ebenfalls sehr solide Werte bei seinem Bamberg-Debüt ab.

ULM HAT BEREITS FÜNF PFLICHTSPIELE AUF DEM BUCKEL

24 Stunden nach dem Sprungball zum Frankenderby geht es für s.Oliver Würzburg dann gegen die Gastgeber, die am Samstagabend um 20:30 Uhr auf die MHP RIESEN Ludwigsburg treffen.

ratiopharm ulm hat im Gegensatz zu den drei Konkurrenten der Gruppe C vor diesem Wochenende bereits fünf Pflichtspiele absolviert, davon aber nur das erste gewinnen können. Am 4. Spieltag im 7Days EuroCup unterlagen die Schwaben am Mittwoch in Podgorica mit 68:73. „Man merkt ihnen an, dass sie schon einige ernste Spiele auf dem Buckel haben und dadurch schon deutlich weiter sind als wir“, sagt Denis Wucherer: „Andererseits läuft es bei ihnen nicht ganz so gut, wie sie es sich mit dieser Mannschaft wahrscheinlich vorgestellt haben.“

Beide Mannschaften haben sich vor gut vier Wochen bereits kennengelernt: Im ersten Testspiel der Saisonvorbereitung unterlag s.Oliver Würzburg in Ulm mit 85:94. Topscorer der Schwaben im EuroCup ist Center Dylan Osetkowski mit knapp 16 Zählern pro Partie, gefolgt vom deutschen Scharfschützen Andreas Obst (14,5 Punkte/52 Prozent Dreierquote), Flügelspieler Aric Holman (10,5 Punkte/5,5 Rebounds) und Spielmacher Troy Caupain (10,3 Punkte/5,3 Assists).

In zwei Wochen treffen beide Teams am ersten Spieltag der easyCredit BBL-Hauptrunde in der s.Oliver Arena erneut aufeinander (Samstag, 7. November, 20:30 Uhr).

Nur der Gruppensieger qualifiziert sich für das TOP FOUR des MagentaSport BBL Pokals, das ursprünglich noch vor dem Liga-Start ausgetragen werden sollte. Aufgrund der positiven Corona-Tests mit Quarantäne bei ALBA BERLIN musste das Finalturnier allerdings auf einen späteren Zeitpunkt der Saison verlegt werden.