s.Oliver Würzburg trifft in der BBL auf Jena mit Dru Joyce

HEIMSPIEL IN WEISS-ROTEN WEIHNACHTS-TRIKOTS

s.Oliver Würzburg trifft am Sonntag um 15:00 Uhr in der s.Oliver Arena auf Ex-Spieler Dru Joyce und Science City Jena 

Vorweihnachtliches Heimspiel in rot-weißen X-Mas-Trikots: Das easyCredit BBL-Heimspiel von s.Oliver Würzburg am Sonntag um 15:00 Uhr in der s.Oliver Arena gegen Science City Jena steht ganz im Zeichen des guten Zwecks. Die speziellen Weihnachts-Jerseys mit Spielernummern in Nikolaus-Rot werden in den Tagen nach dem Spiel zu Gunsten der Elterninitiative tumor- und leukämiekranker Kinder in Würzburg e.V. und der s.Oliver Würzburg Akademie versteigert. Außerdem wird der Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V.“ an einem Stand im unteren Foyer der Turnhölle im Rahmen der Aktion „Ein Band für’s Leben“ seine Charity-Bändchen zu Gunsten der Krebsforschung an der Uni-Klinik Würzburg verkaufen.

Tickets aller Kategorien für das X-Mas-Game gibt es im Vorverkauf online bei CTS Eventim und am Sonntag ab 13:30 Uhr an der Tageskasse. Aufgrund des Drittliga-Heimspiels der Würzburger Kickers, das am Sonntag um 14:00 Uhr in der FLYERALARM Arena angepfiffen wird, empfiehlt s.Oliver Würzburg allen Zuschauern, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Halle zu fahren – sämtliche Eintrittskarten gelten ab drei Stunden und bis drei Stunden nach dem Spiel wie immer als kostenloser Fahrschein auf allen Linien des Verkehrsverbunds Mainfranken (vvm).

Für zwei Akteure ist die Partie kein Spiel wie jedes andere: Skyler Bowlin spielte in der vergangenen Saison für Science City Jena, und Jenas Spielmacher Dru Joyce trug in der Saison 2015/2016 das Trikot von s.Oliver Würzburg. Seitdem war der inzwischen 33-Jährige in Weißrussland, beim FC Bayern München und in Frankreich aktiv, ehe er im Sommer die Riege der erfahrenen Spieler in Jena ergänzte: Derrick Allen und Immanuel McElroy mit ihren jeweils 38 und Julius Jenkins mit seinen 37 Jahren bilden im Kader von Headcoach Björn Harmsen inzwischen in der dritten Spielzeit in Folge das mit Abstand erfahrenste Ausländer-Trio der Liga. Die drei US-Amerikaner erzielen zusammen pro Spiel 27 Zähler und damit immer noch fast ein Drittel aller Punkte ihres Teams.

Dazu kommen 10 Punkte und starke 7,1 Korbvorlagen von Dru Joyce, außerdem hat die Wissenschaftsstadt mit Jamar Abrams einen ehemaligen Slam-Dunk-Champion der Liga und mit Ikenna Iroegbu einen weiteren starken US-Guard in ihren Reihen – beide punkten im Schnitt zweistellig. Für s.Oliver Würzburg ist es nach dem 87:85-Erfolg in Bremerhaven das nächste Duell gegen einen Tabellennachbarn: Die Thüringer haben drei ihrer neun Liga-Spiele gewonnen, zuletzt gab es drei Niederlagen in Folge gegen Ulm, Bamberg und Oldenburg. Dass Jena immer gefährlich ist, hat die erfahrene Truppe unter anderem durch einen Sieg im Pokal-Achtelfinale bei den EWE Baskets Oldenburg bewiesen.

Denis Wucherer: „Jena ist ein unbequemer Gegner, der unorthodoxe Dinge macht“

Skyler Bowlin erinnert sich gern an seine gemeinsame Zeit mit Jenkins, Allen und McElroy: „Ich liebe diese Jungs und habe großen Respekt vor ihnen. Ich habe auch sehr viel von ihnen gelernt. Jena hat eine sehr gute Mannschaft. Wir müssen wieder konzentriert verteidigen und im Angriff schnell nach vorne spielen, so wie in unseren letzten beiden Spielen.“ Ob der 29-Jährige nach seiner Knöchelverletzung am Sonntag gegen sein Ex-Team wieder spielen kann, entscheidet sich im Laufe des Wochenendes.

„Ich würde es Skyler gönnen, gegen Jena dabei sein zu können. Er hat heute sein erstes Training bestritten, wir müssen aber abwarten, ob es an diesem Wochenende schon reicht. Ich habe da so meine Zweifel“, sagt Headcoach Denis Wucherer, der einen unangenehmen Gegner erwartet: „Jena hat Spieler mit sehr viel Erfahrung, die Fehler sofort bestrafen werden. Mannschaften von Björn Harmsen sind immer unbequem zu spielen, weil sie unorthodoxe Dinge tun. Deswegen sind wir gefordert, besonders diszipliniert und fokussiert zu sein, um sie zu kontrollieren.“