s.Oliver Würzburg tritt am Samstag bei den EWE Baskets Oldenburg an

AUFTAKT ZU SECHS SPIELEN INNERHALB VON 16 TAGEN 
In Berlin hat es nicht geklappt mit dem sechsten Auswärtssieg, ihren nächsten Versuch starten Headcoach Denis Wucherer und seine junge Truppe am 15. Spieltag der easyCredit BBL bei den EWE Baskets Oldenburg. Der Tabellendritte hat nach 14 Begegnungen erst zwei Niederlagen auf dem Konto und seine letzten acht Spiele in Folge gewonnen. 
 
Die Partie in Oldenburg ist für s.Oliver Würzburg der Auftakt zu einer Serie von sechs Spielen innerhalb von nur 16 Tagen. Sprungball in der kleinen EWE Arena ist am Samstag um 20:30 Uhr, die Liveübertragung für Abonnenten auf magentasport.de mit Kommentator Arne Malsch startet wie gewohnt eine Viertelstunde früher.

Nach dem sehr couragierten Auftritt mit ersatzgeschwächter und kleiner Aufstellung beim Deutschen Meister könnten auch die nächsten beiden Aufgaben von s.Oliver Würzburg kaum schwieriger sein. Nur vier Tage nach der knapp tausend Kilometer langen Auswärtsfahrt nach Oldenburg steht am kommenden Mittwoch das Nachhol-Heimspiel des 10. Spieltags gegen den FC Bayern München auf dem Programm.

Es folgen zum Abschluss der Hinrunde zwei im Abstiegskampf wichtige Heimspiele gegen die BG Göttingen (Samstag, 6. Februar, 20:30 Uhr) und die JobStairs GIESSEN 46ers (Dienstag, 9. Februar, 20:30 Uhr).

Vor dem 14-tägigen Länderspielfenster in der zweiten Februarhälfte sieht der Spielplan dann zum Auftakt der Rückrunde noch einen Doppelspieltag vor: Am 12 Februar (Freitag, 19:00 Uhr) tritt s.Oliver Würzburg beim SYNTAINICS MBC an, am 14. Februar (Sonntag, 20:30 Uhr) ist Tabellenführer MHP RIESEN Ludwigsburg in der s.Oliver Arena zu Gast.

SMALL BALL MIT VIEL BEWEGUNG

Um zum Auftakt dieses harten Programms die Siegesserie der Oldenburger zu stoppen, muss Denis Wucherer erneut auf „Small Ball“, die Auswärtsstärke und den großen Kampfgeist seiner Mannschaft setzen. Die Auswärtsfahrt begann am Freitag mit demselben Aufgebot wie am vergangenen Wochenende, als in Berlin die drei deutschen Youngster Jonas Weitzel (Topscorer der Partie mit 20 Punkten), Julius Böhmer (10 Punkte/2Dreier) und Elijah Ndi (jüngster Scorer in der Historie der easyCredit BBL) auf sich aufmerksam machen konnten.

„Würzburg spielt ungewollt Small Ball. Die Partie in Berlin hat gezeigt, dass dadurch auch Probleme entstehen, weil man sich an die Drives und an viel Bewegung anpassen muss“, sagt Oldenburgs Headcoach Mladen Drijencic: „Wir müssen die richtige Einstellung dazu finden, um eine auswärtsstarke Mannschaft zu besiegen.“

OLDENBURGS TOPSCORER IST INZWISCHEN 38 JAHRE ALT

Die gastgebenden EWE Baskets sind im Pokal mit zwei Niederlagen gegen Bonn und Braunschweig in die Saison gestartet und haben daraus offensichtlich die richtigen Schlüsse gezogen: Mit 92 erzielten Punkten pro Spiel sind sie aktuell die offensivstärkste Mannschaft der easyCredit BBL und mussten sich bisher nur beim Tabellenzweiten in Crailsheim und zuhause gegen Titelverteidiger Berlin geschlagen geben.

Bei der Trefferquote aus dem Feld liegen die Niedersachsen im Ligavergleich auf Platz zwei, außerdem hat keine Mannschaft derzeit eine bessere Dreierquote (41,7 Prozent) und Freiwurfquote (86,2 Prozent) oder passt besser auf den Ball auf (nur 10,7 Turnovers pro Spiel).

Rickey Paulding auch mit inzwischen 38 Jahren und nach 526 BBL-Spielen im Oldenburger Trikot (nur Alex King hat mehr) der Top-Scorer der Donnervögel mit knapp 16 Punkten pro Partie, gefolgt von Shooting Guard Keith Hornsby (13,6 Punkte/56 Prozent Dreierquote), Power Forward Nathan Boothe (13,3 Punkte/4,9 Rebounds) und Center Rasid Mahalbasic (10,2 Punkte/5,9 Rebounds/3,6 Assists), der genau so viele Korbvorlagen verteilt wie die beiden Spielmacher Phil Pressey und Braydon Hobbs.