s.Oliver Würzburg tritt am Sonntag beim Mitteldeutschen BC an 

Rückrundenstart in Weißenfels

Nach dem Auswärtssieg in Gießen zum Ende der Hinrunde muss s.Oliver Würzburg auch beim Rückrundenstart reisen: Am Sonntag um 15:00 Uhr tritt die Mannschaft von Headcoach Dirk Bauermann in Weißenfels beim Mitteldeutschen BC an. Die Partie wurde von der easyCredit BBL von Samstagabend auf Sonntagnachmittag verlegt und ist nicht nur für die Abonnenten von telekomsport.de, sondern auch frei empfangbar bei SPORT1 live zu sehen.

Dirk Bauermann kann sich an das harte Stück Arbeit beim 71:61-Heimsieg Mitte November gegen die Wölfe noch ganz gut erinnern: „Der MBC ist ein Gegner, der uns im Hinspiel über weite Phasen das Leben sehr schwer gemacht hat. Auch im Heimspiel in Leipzig gegen den FC Bayern haben sie zuletzt drei Viertel sehr gut dagegen gehalten. Am Sonntag in Weißenfels wird es sicher wieder ein enges, physisches und emotionales Spiel. Wir sind aber in einer guten Phase, unsere Jungs spielen einen guten Ball. Von daher rechnen uns dort natürlich einiges aus.“

Im Hinspiel fehlten den Wölfen neben dem erkrankten Headcoach Igor Jovovic mit Djordje Pantelic und Kruize Pinkins auch zwei Leistungsträger – das wird am Sonntag anders sein. Allerdings hat der MBC trotz Bestbesetzung seine letzten vier Spiele in Serie verloren – darunter die drei Heimspiele gegen Oldenburg, Jena und Spitzenreiter München. Die Wölfe sind deshalb neben ALBA BERLIN das einzige Team der Liga, das auswärts mehr Spiele gewonnen hat als in eigener Halle.

Die Gesamtbilanz spricht mit vier Erfolgen aus sieben Begegnungen seit dem Hinspiel knapp für die Gäste. Im Wolfsbau konnte s.Oliver Würzburg allerdings erst einmal gewinnen – Anfang Januar 2016 mit 87:76. Nur zwei Spieler von damals sind auch am Sonntag wieder dabei: Auf Würzburger Seite Maurice Stuckey und bei den Wölfen US-Spielmacher Marcus Hatten, damals wie heute Dreh- und Angelpunkt beim Mitteldeutschen BC.

Trotz seiner mittlerweile 37 Jahre legt Hatten auch in dieser Saison mit 11,4 Punkten, 5 Korbvorlagen und 1,5 Steals pro Spiel sehr gute Statistiken auf. Er ist einer von gleich fünf Wölfen, die im Schnitt zweistellig punkten – kein Wunder, denn die Offensive ist mit gut 82 erzielten Zählern pro Spiel das Prunkstück des Teams. Gleichzeitig lässt der MBC mehr gegnerische Punkte zu als alle anderen Mannschaften der Liga – das unter anderem aber auch deshalb, weil die Wölfe bereits dreimal in die Verlängerung mussten.

Wie beim letzten Gegner Gießen haben auch in Weißenfels die sechs Top-Werfer keinen deutschen Pass: Lamont Jones führt die teaminterne Scorerliste mit 15,5 Zählern an, gefolgt vom Serben Djordje Drenovac (13,2), Jordan Sibert (12,1), Marcus Hatten (11,4) und Kruize Pinkins (10,9). Zum Vergleich: Bei s.Oliver Würzburg sind die beiden Spielmacher Abdul Gaddy und Cliff Hammonds die besten ausländischen Punktesammler – hinter Robin Benzing, Kapitän Kresimir Loncar und Maurice Stuckey.

Sprungball in der Stadthalle Weißenfels ist am Sonntag um 15:00 Uhr. Grund der Spielverlegung von Samstagabend auf Sonntagnachmittag ist die Live-Übertragung auf SPORT1. Fünf Tage später, am 26. Januar 2018 um 20:30 Uhr, findet dann das erste Rückrunden-Heimspiel in der s.Oliver Arena statt: Zu Gast ist am Freitagabend Spitzenreiter FC Bayern München, der seine bis dato einzige Bundesliga-Niederlage der Saison im Hinspiel gegen s.Oliver Würzburg einstecken musste. Das bayerische Nord-Süd-Derby ist bereits seit einigen Tagen restlos ausverkauft.