s.Oliver Würzburg tritt zum Abschluss der Hinrunde beim amtierenden ProA-Meister an 

NACH FÜNF JAHREN WIEDER MAL IN HAMBURG ZU GAST

Fünf Pflichtspiele gab es bereits zwischen s.Oliver Würzburg und den Hamburg Towers: In der ProA-Saison 2014/2015 konnten die Unterfranken alle fünf Begegnungen in der regulären Saison und im Viertelfinale für sich entscheiden. Knapp fünf Jahre später kommt es zum ersten Duell in der easyCredit BBL – zum Abschluss der Hinrunde tritt s.Oliver Würzburg am Samstag um 20:30 Uhr in der edel-optics.de-Arena in Wilhelmsburg beim amtierenden ProA-Meister und Aufsteiger an. Ein Fanbus und die Mannschaft haben sich bereits am Freitag auf den Weg in die Hansestadt gemacht. Die Partie wird für Abonnenten wie immer live und in HD auf magentasport.de übertragen, Kommentator ist Arne Malsch.

Mit vier Test-Vierteln gegen den ProA-Ligisten Nürnberg Falcons sollten die Spieler von s.Oliver Würzburg nach knapp drei Wochen ohne Spiel am Mittwoch wieder ihren Rhythmus finden: „Es war wichtig, wieder einmal unter Wettkampfbedingungen das Spielfeld hoch und runter zu laufen und den Rost aus den Knochen zu bekommen. So etwas kann man im Training nicht simulieren. Der Fokus war da und wir haben den Ball gut bewegt. Das sah schon ganz ordentlich aus und sollte uns für Samstag helfen“, sagt Headcoach Denis Wucherer.

Er hat den nächsten Gegner am vergangenen Sonntag beim Auswärtsspiel in Crailsheim genau unter die Lupe genommen: „Wir spielen gegen ein Mannschaft, die zwar unten drin steckt, sich in den letzten Wochen aber gefunden hat. Durch einige Veränderungen hat Hamburg inzwischen einen Kader mit vielen offensiven Waffen. Sie haben zwar auch in den letzten Wochen nicht immer gewonnen, aber Wege gefunden, ins Spiel zu kommen und Läufe zu generieren. Gerade in der zweiten Halbzeit in Crailsheim sah das schon sehr gut aus, daher werden wir von der Konzentration und von der Intensität her bereit sein müssen. Wir müssen auf jeden Fall mit viel Energie und Leidenschaft spielen, was nach einer so langen Pause vielleicht gar nicht so einfach sein wird.“

Nach einem schwierigen Phase zum Saisonstart, in der das Team um den 36-jährigen Kapitän Heiko Schaffartzik einiges an Lehrgeld zahlen musste, hat der Aufsteiger inzwischen drei Auswärtspartien in Gießen, Braunschweig und Bonn gewonnen, wartet aber weiter auf den historischen ersten Heimsieg in der easyCredit BBL.

Zwei Spieler, darunter der ehemalige Würzburger Marshawn Powell, mussten den Club bereits wieder verlassen. Nachverpflichtet wurden Michael Carrera, der die Saison bei Brose Bamberg begonnen hat, Center Bogdan Radosavljevic, für den die Towers nach Brindisi und ALBA BERLIN bereits die dritte Station in der laufenden Spielzeit sind, und der NBA-erfahrene Spielmacher Jorge Guttierez. Der 31-Jährige ist mit 15,1 Punkten, 5,5 Assists, 3,9 Rebounds und 1,6 Ballgewinnen pro Spiel und einer Dreierquote von 43,5 Prozent der wichtigste Mann im Aufgebot von Headcoach Mike Taylor.

Radosavljevic hat in seinen ersten beiden Spielen bereits 43 Punkte aufgelegt, dazu kommen mit dem Niederländer Yannik Franke (13,1 Punkte) und Ex-Nationalspieler Heiko Schaffartzik (12,7 Punkte) zwei weitere Spieler mit durchschnittlich zweistelliger Punkteausbeute. Insgesamt erzielen die Hansestädter bisher knapp 80 Punkte pro Partie und lassen rund 93 gegnerische Zähler zu – jeweils der zweitschwächste Wert der Liga.

DREI AUSWÄRTSSPIELE IN FOLGE – RÜCKRUNDEN-DAUERKARTE MIT PLAYOFF-OPTION

Die Reise nach Hamburg ist für s.Oliver Würzburg der Auftakt zu drei Auswärtsspielen in Folge: Am 2. Februar (Sonntag, 15:00 Uhr) sind sie beim Deutschen Meister FC Bayern München zu Gast, sechs Tage später (Samstag, 8. Februar, 20:30 Uhr) bei den Basketball Löwen Braunschweig. Nach dem nächsten Heimspiel am 12. Februar (Mittwoch, 19:00 Uhr, s.Oliver Arena) steht wegen Pokalfinale und Nationalmannschafts-Fenster erneut eine fast dreiwöchige Spielpause auf dem Programm.

Die letzten 13 Partien der Rückrunde finden dann in den neun Wochen zwischen dem 1. März und dem 2. Mai 2020 statt. Für die verbleibenden sieben Heimspiele der Hauptrunde gegen Bayreuth, Bamberg, Oldenburg, Gießen, Vechta, Ulm und Hamburg gibt es eine Rückrunden-Stehplatz-Dauerkarte mit exklusivem Vorkaufsrecht für alle Playoff-Heimspiele – alle Informationen darüber auf der Webseite unter „soliver-wuerzburg.de/tickets/dauerkarten“.