s.Oliver Würzburg über Entscheidung der bayerischen Staatsregierung

Die bayerische Staatsregierung hat heute entschieden, bayernweit Veranstaltungen mit mehr als eintausend Besuchern – vorerst bis einschließlich 19. April 2020 – durch eine so genannte Allgemeinverfügung zu untersagen. Damit soll die Ausbreitung der Infektionen mit dem Corona-Virus so effektiv wie möglich eingedämmt werden. Auch die Stadt Würzburg hatte bereits eine ähnliche Anordnung vorbereitet. Dazu hat Basketball-Bundesligist s.Oliver Würzburg folgende Presse-Mitteilung veröffentlicht:
Laut Gesundheitsministerin Melanie Huml betrifft das Verbot auch Sportveranstaltungen wie Fußball-, Basketball- und Handballspiele. Betroffen sind davon nach den uns aktuell vorliegenden Informationen unsere easyCredit BBL-Heimspiele gegen Oldenburg, Gießen und Vechta. Auch für s.Oliver Würzburg stehen die Sicherheit und Gesundheit der Bevölkerung an erster Stelle, daher haben wir Verständnis für die Entscheidung der Staatsregierung.
Für das geplante Heimspiel an diesem Samstag gegen die EWE Baskets Oldenburg bestehen nach unserem derzeitigen Kenntnisstand noch drei mögliche Szenarien: Spielverlegung, Austragung ohne Zuschauer oder komplette Absage. Über die konkreten Auswirkungen auf den Spielbetrieb wird die easyCredit BBL zeitnah entscheiden. Wir werden darüber so schnell wie möglich auf unserer Webseite und unseren Social Media-Kanälen informieren.
Die aktuelle Krisensituation wird auch für uns spürbare finanzielle Folgen haben. Welche Auswirkungen die Allgemeinverfügung auf Dauerkarten-Abonnements und bereits gekaufte Tickets haben wird, prüfen wir derzeit intensiv unter Einbeziehung unserer juristischen Berater. Das Ergebnis hängt maßgeblich von der Entscheidung der easyCredit BBL ab.
Wir bitten um Verständnis, dass wir weitere Auskünfte zum jetzigen Zeitpunkt nicht geben können und bitten alle Fans, von weiteren Anfragen in der Geschäftsstelle abzusehen.