s.Oliver Würzburg zum Auftakt der Heimspielwoche gegen Crailsheim Merlins

GEGEN DIE MERLINS WIEDER „ALLE IN ROT“

Drei Heimspiele in Folge bis kommenden Donnerstag – s.Oliver Würzburg empfängt die HAKRO Merlins Crailsheim am Samstag um 18:00 Uhr – Am Dienstag gegen Göttingen und zwei Tage später gegen Ulm

Sechs Tage lang „Alle in Rot“ – das neue Motto der Würzburger Fans entstand vor dem Auswärtsspiel in Crailsheim vor drei Wochen und gilt auch für die kommenden drei Heimspiele von s.Oliver Würzburg: Am Samstag um 18:00 Uhr sind die HAKRO Merlins Crailsheim, am Dienstag die BG Göttingen und am Donnerstag ratiopharm ulm in der s.Oliver Arena zu Gast. Passend zur roten Heimspielwoche gibt es bei jeder der drei Partien einen roten Fanartikel zum Sonderpreis im Fanshop im oberen Foyer. Für alle drei Spiele sind noch Tickets aller Kategorien im Vorverkauf erhältlich. Wer sich bis Samstag im Online-Ticketshop ein Stehplatz-Ticket im Dreier-Mini-Abo sichert, nimmt an der Verlosung von zwei VIP-Zugängen beim Heimspiel gegen ratiopharm ulm am Valentinstag teil.

In der Arena Hohenlohe setzte sich s.Oliver Würzburg am 17. Spieltag der easyCredit BBL nach einer frühen Führung deutlich mit 87:69 durch.  Aber auch nach inzwischen vier BBL-Siegen in Serie und trotz der Tatsache, dass der Aufsteiger erst drei seiner 18 Spiele gewonnen hat, sieht Headcoach Denis Wucherer sein Team nicht in der Rolle des klaren Favoriten: „Ich sehe uns in keinem Bundesligaspiel als klaren Favoriten oder großen Außenseiter. In dieser Liga musst du gegen jeden Gegner abliefern, um dir eine Siegchance zu erarbeiten. Wenn du das nicht machst, dann verlierst du gegen Mannschaften, die in der Tabelle hinter dir stehen und verlierst hoch gegen Teams, die vor dir stehen.“ Crailsheim hat unter anderem duch einen Heimsieg gegen Braunschweig und einen Auswärtssieg in Frankfurt bewiesen, dass man die Mannschaft des finnischen Cheftrainer Tuomas Iisalo keinesfalls unterschätzen darf.

Wucherer: „Wir nehmen ein Spiel nach dem anderen und schauen am Donnerstagabend wo wir stehen“

Dass das Hinspiel erst 21 Tage her ist, „macht die Aufgabe für uns Coaches und auch für die Spieler etwas einfacher, weil wir durch die Reise nach Ungarn dieses Mal nur zwei Tage Zeit zur Vorbereitung haben“, so Wucherer weiter: „Die Stärken der Gegenspieler und die Fehler, die wir in Crailsheim gemacht haben, sind noch relativ präsent. Das sollte uns helfen, morgen zuhause besser zu spielen als dort. Es wird auch darauf ankommen, nicht schon an die beiden folgenden Spiele zu denken, sondern mit voller Energie zu spielen und alles zu geben. Erst danach kümmern wir uns um Göttingen und danach dann um Ulm. Wir nehmen ein Spiel nach dem anderen und schauen am Donnerstagabend, wo wir stehen.“

Im Hinspiel war der Würzburger Backcourt der entscheidende Faktor in der Offensive: Cameron Wells (18), Sykler Bowlin (16) und Jordan Hulls (12) erzielten die Hälfte der Punkte, versenkten zusammen acht Dreier und verteilten 15 Korbvorlagen. Bester Werfer der Crailsheimer war ihr erfahrener australischer Scharfschütze Ben Madgen mit 13 Punkten – er musste im Heimspiel gegen Frankfurt am letzten Spieltag aber mit einer Verletzung pausieren. Für ihn kam Power Forward Joseph Lawson zum Zug, der mit 10,4 Punkten pro Partie hinter Ben Madgen (14,6) und Spielmacher Frank Turner (11,8 Punkte / 5,9 Assists) der drittbeste Punktesammler der Merlins in dieser Saison ist.

Die bisherigen drei Begegnungen beider Teams in der easyCredit BBL gingen alle an s.Oliver Würzburg – das soll auch am Samstag so bleiben. Die Partie wird ab 17:45 Uhr wie immer live auf MagentaSport übertragen, Kommentator ist Holger Sauer.