Saisonauftakt für die Würzburger Kickers zuhause gegen Verl

SPIEL DER PREMIEREN GEGEN VERL: ENDLICH ROLLT DER BALL WIEDER AM DALLE

Erstmals gastiert am Montag, 2. August 2021 um 19:00 Uhr, der SC Verl zu einem Pflichtspiel in der FLYERALARM Arena. Kickers-Cheftrainer Torsten Ziegner hält die Ostwestfalen für eines der spielstärksten Teams der Liga und erwartet ein enges Spiel, das endlich auch wieder vor Zuschauern stattfindet. Ihr habt noch keine Karten? Da schnell hier noch Tickets besorgen. Wenn ihr nicht im Stadion sein könnt, Magenta Sport überträgt die Partie live, ebenso wie unser Fanradio. Zum Mitlesen klickt in unseren Liveticker auf der Homepage oder auf Twitter.

„Die Vorfreude auf das erste Heimspiel ist riesig. Wir haben sehr hart und fokussiert trainiert, um am Montag ein besseres Ergebnis zu erzielen als noch in München. Wir wollen aktiv und dominant sein und dem Gegner unser Spiel aufzwingen“, ist Ziegners Marschrichtung für seine Premiere am Dallenberg klar: Die Punkte sollen unbedingt in Würzburg bleiben. Das wird aber, geht es nach dem Kickers-Cheftrainer, alles andere als eine leichte Aufgabe.

Art des Fußballs unverändert

Verl trotzte Türkgücü München am ersten Spieltag ein torloses Unentschieden ab und startete damit mit einem Erfolgserlebnis in die neue Saison. „Sie haben eine sehr ansprechende Leistung gezeigt und auch in der vergangenen Spielzeit sehr ordentlichen Fußball gespielt. Der Erfolg gibt ihnen Recht und ihre Art des Fußballs hat sich nicht verändert“, hat Ziegner Respekt vor den Ostwestfalen, die im Sommer ähnlich wie die Mainfranken einen personellen Umbruch meistern mussten. 18 Spieler haben den Verein verlassen, 16 neue wechselten ins Emsland, wo seit letztem Sommer Drittliga-Fußball gespielt wird. In seiner Premierensaison belegte der Sportclub einen respektablen siebten Platz.

Deutlich jünger als noch im Vorjahr geben die Verler nun ihre Steppvisite in Würzburg ab. „Das gehört zu unserer Philosophie. Wir sind diesen Weg bewusst gegangen. Als Verein setzen wir auf junge, talentierte und hungrige Spieler. Natürlich ist es aber auch dem finanziellen Aspekt geschuldet. Wir haben auch in dieser Saison den kleinsten Etat der Liga“, sagt SCV-Cheftrainer Guerina Capretti.

Fans als zwölfter Mann

Wenn das Team vom kleinsten Standort der 3. Liga am Dallenberg gastiert, sind auch endlich wieder Fans mit dabei. Aufgrund der Corona-Verordnungen in Bayern sind rund 35 Prozent der eigentlichen Auslastung zugelassen. Der Vorfreude tut das aber keinen Abbruch: „Es ist schön, dass es endlich wieder Fans bei unseren Ligaspielen dabei sind. Jeder einzelne wird uns dabei helfen, ein gutes Spiel zu machen. Für die Jungs ist es total wichtig, dass sie sehen, dass es Menschen gibt, die hinter ihnen stehen, wenn sie auf den Platz rauskommen. Erfolgreiche Teams nicht nur wegen ihren guten Fußballs erfolgreich, sondern auch, weil der zwölfte Mann hinter ihnen steht.“

Seine Premiere am Dallenberg wird dann unter anderem auch Marvin Pourié feiern, der kürzlich vom Karlsruher SC nach Mainfranken wechselte und in München bereits eine Halbzeit spielte. Verletzungsbedingt nicht zur Verfügung stehen weiterhin Daniel Hägele (Adduktoren) und Nzuzi Toko (Reha nach Rückenverletzung).