Showdown im Fiba Europe-Cup – s.Oliver Würzburg gegen Leiden

SHOWDOWN IN GRUPPE A

s.Oliver Würzburg will mit einem Heimsieg gegen ZZ Leiden am Dienstag im FIBA Europe Cup in die zweite Runde einziehen – Gegner hat noch kein Auswärtsspiel verloren – Am Samstag kommt ALBA BERLIN

Die Ausgangslage ist klar: Gewinnt s.Oliver Würzburg das Heimspiel gegen ZZ Leiden am Dienstag um 20 Uhr in der s.Oliver Arena, dann ist der Einzug in die zweite Gruppenphase im FIBA Europe Cup (FEC) als Spitzenreiter der Gruppe A geschafft. Im Falle einer Niederlage vor eigenem Publikum müssten Headcoach Denis Wucherer und sein Team auf einen Sieg von CSM CSU Oradea am Mittwoch bei Sakarya BSB hoffen, um als Tabellenzweiter die nächste Runde zu erreichen. Tickets für den Showdown in Gruppe A gibt es ab 5 Euro im Online-Ticketshop bei CTS Eventim und am Dienstag ab 18:30 Uhr an der Abendkasse.

Zu Gast ist dabei nicht nur der amtierende holländische Vizemeister, sondern auch ein Team, das bisher eine erfolgreiche Saison spielt und dabei noch kein einziges Auswärtsspiel verloren hat. Lediglich zuhause kassierte „Zorg en Zekerheid“ Leiden bisher zwei Niederlagen – einmal im Spitzenspiel gegen Zwolle, den aktuellen Spitzenreiter der holländischen Ehrendivision, und einmal vor drei Wochen im FEC gegen s.Oliver Würzburg.

Auch gegen die vor dem Start in den Wettbewerb stärker eingeschätzten Türken von Sakarya BSB konnte sich Leiden zweimal durchsetzen, steht daher vor dem letzten Spieltag zurecht an der Tabellenspitze der Gruppe A und hat unabhängig vom Ausgang der Partie am Dienstag bereits die nächste Runde erreicht. Einen großen Anteil am Erfolg des Tabellendritten der holländischen Liga hat dabei Darius Thompson: Der Rookie von der Western Kentucky University ist nicht nur der beste Punktesammler in den Niederlanden, sondern mit 24 Punkten pro Partie auch der Top-Scorer im FIBA Europe Cup.

ALBA BERLIN am Samstag um 20:30 Uhr in der s.Oliver Arena zu Gast

Beim Würzburger 75:65-Auswärtssieg in Leiden spielte der 23-jährige US-Amerikaner durch und erzielte 24 Zähler. Dafür hatten die Unterfranken die anderen guten Scorer der Niederländer – darunter mit Worthy De Jong und Mohamed Kherazzi zwei holländische Nationalspieler – gut im Griff. Leidens Trainer Rolf Franke setzt im FEC bisher auf eine extrem kurze Rotation mit nur sieben Spielern – kein Wunder, dass im Hinspiel die Punkte der Einwechselspieler den Unterschied ausmachten: Leiden bekam nur einen Punkt von der Bank, Denis Wucherer dagegen 18 Zähler von seiner zweiten Fünf.

Für die Gäste ist die Partie in der Würzburger Turnhölle der Auftakt zu drei Spielen innerhalb von nur fünf Tagen – am Donnerstag und am Samstag bestreiten sie noch zwei Liga-Spiele in eigener Halle. s.Oliver Würzburg hat ein paar Tage mehr Zeit, um sich auf den nächsten Gegner vorzubereiten: Am Samstag um 20:30 Uhr ist am 9. Spieltag der easyCredit BBL der deutsche Vizemeister ALBA BERLIN in der s.Oliver Arena zu Gast – auch für diese Partie sind noch Tickets aller Kategorien im Vorverkauf erhältlich.