Spielbetrieb der 2. Damen-Basketball-Bundesliga wird bis Mitte Januar unterbrochen

QOOL SHARKS Würzburg

Der Spielbetrieb der Toyota 2. DBBL wird bis Mitte Januar unterbrochen.

Gestern erreichte uns folgende Mail vom Geschäftsführer der DBBL:

Liebe Vereinsvertreter/innen der 2. DBBL,

aufgrund der zuletzt zunehmend negativen Pandemieentwicklung in Deutschland sowie den verstärkten, individuellen Beschränkungen an etlichen Bundesliga-Standorten (u.a. Quarantäne-Maßnahmen/ Hallenschließungen/ Test-Situation/ regionale Anordnungen) haben wir nach internen Absprachen nachfolgende Entscheidungen zum Spielbetrieb der Toyota 2. Damen Basketball Bundesligen getroffen:

  1. Der Spielbetrieb der Toyota 2. Damen Basketball Bundesligen (Nord + Süd) wird ab sofort bis einschließlich 10. Januar 2021 vorübergehend unterbrochen. Dies betrifft die Ansetzungen der Spieltage 8 – 10 sowie alle anderweitigen Hauptrunden-Ansetzungen (inkl. Nachholspiele) in diesem Zeitraum. Aufgrund der gemeinsamen Ligastruktur erfolgt keine unterschiedliche Handhabung in der Nord- bzw. Süd-Gruppe.
  2. Alle in diesem Zeitraum angesetzten Hauptrunden-Ansetzungen werden verlegt.
  3. Die angesetzten Spiele der 3. Runde des DBBL-Pokals sind hiervon nicht betroffen.
  4. Bis spätestens 10. Januar 2021 erfolgt eine Neubewertung der dann vorliegenden Rahmenbedingungen.
  5. Ziel ist eine Fortführung des Spielbetriebs der Toyota 2. Damen Basketball Bundesligen (Nord + Süd) am 16./17. Januar 2021.

Für die Entscheidung zur Unterbrechung des Spielbetriebs bitten wir um Verständnis. Uns ist bewusst, dass die Pause ggf. weitere Herausforderungen mit sich bringt. Die allgemeinen Pandemieentwicklung sowie die verschärften, lokalen Maßnahmen erschweren allerdings die Durchführung eines geordneten und fairen Wettbewerbs zunehmend, sodass die vorübergehende Unterbrechung die Integrität des Wettbewerbs schützen soll. Zum weiteren Vorgehen werden wir Sie rechtzeitig informieren.

Für alle Vereine ist das eine äußerst überraschende Mitteilung. Beim letzten Zoom-Meeting der Vereine wurde ausdrücklich gewünscht, dass der Spielbetrieb fortgesetzt werden soll. Ein Großteil der Organisatoren hat mit erheblichem Aufwand versucht alle nötigen Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des Spielbetriebs zu erfüllen.

„Für mich ist nicht ganz nachvollziehbar, was der Unterschied zwischen erster und zweiter Liga ist. Die Vereine der ersten Liga sind vor die gleichen Herausforderungen gestellt wie wir als Zweitligist. Ich frage mich, warum dürfen die Erstligisten mit dem Spielbetrieb fortfahren?“ sagt der Abteilungsleiter der TG Würzburg Ferdinand Michel. Wie es dann im neuen Jahr weiter gehen wird, steht noch in den Sternen.

Quelle: Qool Sharks (FM)