Spielbetrieb im Bayerischen Tischtennisverband ist eingestellt

Saison beendet: Der Spielbetrieb im Bayerischen Tischtennisverband ist eingestellt

Irgendwie stellt dies das i-Tüpfelchen einer ziemlich verkorksten Saison dar. Mit Philipp Kible, Miguel Amaya Cardona, Dieter Schwind, Georg Münzhuber, Walter Riedmann, Karl-Heinz Merkle, Volker Fuß, Nicolai Umbach, Heinrich Gröner, Marcel Neumann und Tobias Bothe sind 11 Spieler zum Einsatz gekommen.

Bei einem einzigen Sieg in 15 Spielen gibt es nichts schön zu reden: Die Bezirksklasse B ist unter den gegebenen Umständen eine Spielklasse zu hoch für uns, auch wenn man nach Niederlagen oft das Gefühl hatte, dass die Anderen eigentlich nicht wirklich besser waren als wir.

Warum es dann doch nicht zu mehr gereicht hat, da gibt es für die Leistung jedes Einzelnen unterschiedliche aber durchaus greifbare Ursachen. Krankheit, Verletzung, fehlende Spielpraxis, fehlende Nerven und wohl auch ein bisschen Tribut an das Alter. Sportlich hervorheben kann man allenfalls unsere Nummer 1, Philipp Kible, der nach guter Vorrunde (9:5 – Bilanz) in der Rückrunde – auch aus gesundheitlichen Gründen – leider etwas eingebrochen ist und ein Gesamtbilanz von 11:12 gespielt hat.

Wie die Saison gewertet wird, die aufgrund der Coronakrise frühzeitig beendet wurde, ist noch offen. Mit dieser Frage beschäftigen sich der DTTB und seine 18 Landesverbände in diesen Tagen natürlich intensiv. Geprüft werden verschiedenste Szenarien, um voraussichtlich bis zum 5. April zu einer bundeseinheitlichen Lösung für den Saisonabschluss zu gelangen.

Neuzugänge sowohl sportlich als auch menschlich eine Bereicherung

Auch wenn der sportliche Saisonverlauf recht desillusionierend war, sollte man die erfreulichen Dinge nicht vergessen. In keiner Phase hat der sportliche Frust dem positiven Teamgeist geschadet. Der Frust bei den Verbandsspielen hat in keiner Weise die Lust am Training genommen. Unsere beiden Neuzugänge, Nicolai und Miguel, erwiesen sich in sportlicher und mehr noch in menschlicher Sicht als echte Bereicherung. Wenn man sich darauf besinnt, dass wir Breitensport und keinen Hochleistungssport betreiben, haben wir sicher unser Saisonziel nicht vollkommen verfehlt.