TG s.Oliver Würzburg: letztes Heimspiel der Hauptrunde gegen den Tabellendritten

Die TG s.Oliver Würzburg empfängt am Samstagabend um 20:30 Uhr das Farmteam der GIESSEN 46ers in der Feggrube

Das Hinspiel in Gießen war eine der Partien, in denen mehr drin gewesen wäre für die TG s.Oliver Würzburg: Erst in den letzten beiden Spielminuten konnten die „Rackelos“ das Heimspiel vor gut vier Monaten für sich entscheiden. Nach der knappen Niederlage in Frankfurt am vergangenen Spieltag und vor dem Rückspiel gegen Gießen am Samstag um 20:30 Uhr im TGW-Sportzentrum Feggrube haben TG-Trainer Liam Flynn und sein Team im Training „vor allem an der mentalen Seite gearbeitet. Unsere jungen Spieler müssen lernen, ihre Fehler im Spiel zu vergessen und sich immer voll auf den nächsten Ballbesitz zu konzentrieren. Das wird uns hoffentlich helfen, auch enge Spiele am Ende für uns zu entscheiden“, sagt Flynn vor dem letzten Heimspiel der ProB-Hauptrunde.

Seit dem Hinspiel haben sich die Mittelhessen zu einer der stärksten Mannschaften der ProB Süd entwickelt – von ihren letzten sieben Partien haben sie sechs gewonnen und dadurch noch die Chance, sich den zweiten Tabellenplatz und damit Heimvorteil in den ersten Playoff-Runden zu sichern. „Ich habe großen Respekt vor der Arbeit, die Rolf Scholz mit seiner Mannschaft geleistet hat. Für mich ist er ein Kandidat für den Trainer des Jahres in der ProB. Gießen hat sich gut entwickelt und auch viele enge Spiele gewonnen“, so Liam Flynn.

Für ihn und seine Jungs geht es nach wie vor darum, noch vor dem Start in die Playdown-Runde so viele Punkte wie möglich gegen den Abstieg zu sammeln. Das wird trotz Heimvorteil gegen die Mittelhessen eine schwierige Aufgabe: Mit Johannes Lischka hat der Tabellendritte einen der dominierenden Spieler der Liga in seinen Reihen. Der 30-jährige Ex-Nationalspieler erzielte im Hinspiel 27 Punkte – im Schnitt kommt er auf 17,6 Zähler und 7,6 Rebounds pro Partie. Ähnlich gute Statistiken legt Flügelspieler Nick Hornsby mit 13,1 Punkten und 6,9 Rebounds auf. Spielmacher Jeril Taylor, im Hinspiel noch für 24 Punkte gut, gehört inzwischen fest zum Bundesliga-Kader der GIESSEN 46ers, wurde in der ProB aber durch seinen amerikanischen Landsmann Dennis Mavin (22 Punkte pro Partie) hervorragend ersetzt.

Da die Gießener Bundesliga-Profis bereits am vergangenen Wochenende ihr letztes Spiel vor der Länderspielpause absolviert haben und erst Anfang März wieder im Einsatz sind, rechnet Flynn am Samstag mit einem ausgeruhten Gegner in Bestbesetzung: „Aber wir spielen zuhause vor unseren Fans und haben schon oft genug gezeigt, dass wir gegen auch starke Mannschaften gut aussehen können.“