TG s.Oliver Würzburg mit starker Vorstellung gegen Speyer

WIE AUS EINEM GUSS GEGEN SPEYER 

Sportlich gesehen war es eine bärenstarke Leistung der TG s.Oliver Würzburg auf dem Weg zum 15. Saisonsieg. Ob es dabei bleibt, wird voraussichtlich am grünen Tisch entschieden: Nach einer längeren Unterbrechung wegen einer defekten Korbanlage haben die MORGENSTERN BIS Baskets Speyer nach einem 115:90-Heimsieg der Unterfranken am 19. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Protest gegen die Spielwertung eingelegt.

Kurz vor Ende eines ausgeglichenen ersten Viertels war es Center Jonas Weitzel, der den Ball mit Wucht in den Gästekorb beförderte. Die Korbanlage im TGW-Sportzentrum Feggrube wurde dabei so stark beschädigt, dass sie ausgetauscht werden musste, wegen der Unterbrechung legte Speyer Protest ein.

„Darüber muss jetzt die Liga entscheiden. Für mich ist nur wichtig, dass wir danach ein sehr starkes Spiel gemacht und eine Mannschaftsleistung wie aus einem Guß gezeigt haben“, sagte TG-Headcoach Eric Detlev nach der Partie: „Im ersten Viertel haben wir nicht besonders gut verteidigt. Nach der Unterbrechung haben wir dann sehr schnell Rhythmus aufgenommen, die ganze Truppe hat ein sehr gutes Spiel gemacht. Das ist das einzige, was zählt. Auf alles andere haben wir keinen Einfluss.“

Das zweite Viertel konnten die Hausherren, bei denen gleich acht Spieler zweistellig punkteten, mit 36:16 für sich entscheiden – sie lagen damit beim Seitenwechsel bereits mit sage und schreibe 67:46 in Führung.

Nach der Pause blieben sie auf dem Gaspedal und konnten den Abstand bis zum Ende des dritten Abschnitts auf 29 Zähler ausbauen (95:66) – spätestens zu diesem Zeitpunkt standen sie als Sieger fest. In der Tabelle hat sich die TG s.Oliver Würzburg damit drei Spieltage vor Schluss Tabellenplatz zwei endgültig gesichert.

TG S.OLIVER WÜRZBURG 115:90 (31:30, 36:16, 28:20, 20:24)

Für Würzburg spielten:
Rytis Pipiras 24 Punkte/1 Dreier, Cameron Hunt 15/1, Jonas Weitzel 13 (7 Rebounds), Nils Haßfurther 13/2 (7 Assists), Philipp Hadenfeldt 11/2, Lennart Stechmann 10/2, Tim Eisenberger 10 (6 Assists), Julian Albus 10/2, Nils Leonhardt 6/1, Dominik Jaschewski.