TG s.Oliver Würzburg reist zum Spitzenspiel der Pro-B nach Speyer

Der Tabellenzweite TG s.Oliver Würzburg tritt am Samstag beim Spitzenreiter der ProB Süd an

Der Zweite beim Ersten: Die TG s.Oliver Würzburg und die MORGENSTERN BIS Baskets Speyer sind nach fünf Spieltagen in der Tabelle der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd nur durch die Korbdifferenz getrennt – der Aufsteiger hat die Nase vorn und geht deshalb am Samstag um 19:30 Uhr als Spitzenreiter in das Heimspiel gegen den Tabellenzweiten aus Unterfranken. Ebenfalls vier Siege und erst eine Niederlage haben die Baunach Young Pikes auf dem Konto – der Tabellendritte aus Oberfranken ist eine Woche später (Sonntag, 3. November, 18:00 Uhr) zum Derby in Würzburg zu Gast.

Der amtierende Meister der Regionalliga Südwest, der im Frühjahr einen Fünf-Jahresplan mit dem Ziel präsentiert hat, in der Saison 2024/2025 in der ProA um den Aufstieg in die easyCredit BBL mitzuspielen, ist mit vier Siegen in die ProB-Saison gestartet, ehe sich das Team von Trainer Carl Mbassa am vergangenen Wochenende beim Nachwuchs des FC Bayern München mit 69:61 zum ersten Mal geschlagen geben musste.

„Sie haben eine gute und eingespielte Mannschaft und sind es als Aufsteiger gewohnt, ihre Spiele zu gewinnen. Für uns ist es wichtig, so weiterzumachen wie im Heimspiel gegen Gießen“, sagt TG-Headcoach Eric Detlev: „Wir sind gut in die Saison gestartet und spielen einen guten und mitreissenden Basketball. Es macht mir Spaß, mir unsere Spiele hinterher auf Video anzuschauen. Natürlich gibt es noch viele Dinge, die wir verbessern können. Wir müssen aber diesen Spaß am Spielen aufrecht erhalten. Dann ist es mir eigentlich egal, gegen wen wir spielen.“

Der Spitzenreiter aus Rheinland Pfalz hat viele erfahrene und starke Akteure im Team, die drei Topscorer Tim Schwartz, Dmitrij Kreis und Albert Kuppe haben alle bereits in der BBL oder der ProA gespielt. Dazu gehören mit dem spanischen Spielmacher Jordi Salto Sabate und dem US-Amerikaner Daryl Woodmore zwei gute Importspieler zum ausgeglichen besetzten Kader des Tabellenführers: Sieben Akteure erzielen zwischen neun und 16 Punkten pro Partie.

Ohne ihren Topscorer Tim Schwartz, der in der vergangenen Saison noch für die Braunschweiger Basketball Löwen in der easyCredit BBL spielte, kam die Speyerer Offensive in München allerdings etwas ins Stocken. Bei den vier Siegen zuvor hatte Speyer im Schnitt 87 Punkte erzielt und nur 70,3 Zähler zugelassen – nur Baunach verteidigt in der ProB Süd bisher erfolgreicher. Die TG s.Oliver Würzburg hat nach fünf Spieltagen trotz des Ausreissers beim 60:56-Sieg in Ulm mit 88,4 Zählern pro Partie die beste Offensive der Südstaffel, die beste Trefferquote aus dem Feld (49,1 Prozent) und die wenigsten Ballverluste (12,8 pro Spiel).