tyremotive GmbH ist neuer Partner der Würzburger Kickers

NEUER PARTNER: DIE TYREMOTIVE GMBH ENGAGIERT SICH BEIM FC WÜRZBURGER KICKERS

Die tyremotive GmbH und der FC Würzburger Kickers arbeiten zukünftig zusammen. „Wir freuen uns, dass wir mit der tyremotive GmbH einen weiteren regionalen Partner für uns gewinnen konnten. Die Gespräche mit Geschäftsführer Jochen Freier waren von Beginn an auf einer Wellenlänge, wir freuen uns daher auf eine lebhafte Zusammenarbeit“, sagt FWK-Sponsoring-Leiter Matthias Wolbert zum Vertragsabschluss mit dem neuen PREMIUM-Sponsor.

Wir haben uns mit Jochen Freier, Geschäftsführer der tyremotive GmbH, über sein zukünftiges Engagement bei den Rothosen unterhalten:

Was sind die Gründe für die Partnerschaft mit dem FC Würzburger Kickers?

Wir als Kitzinger Unternehmen fühlen uns dem Sport verpflichtet und natürlich spielt der Fußball eine entscheidende Rolle. Regionaler Profisport ist für die Attraktivität unserer Region sehr wichtig, ganz nach dem Motto: aus der Region – für die Region. Wir möchten uns für die Region engagieren und bedienen mit unseren Produkten sehr viele Autohäuser und Werkstätten in der Umgebung. Auch ein Großteil unseres Teams stammt aus Kitzingen, Würzburg und den umliegenden Ortschaften. Aber auch national ist durch den Aufstieg des FC Würzburger Kickers in die 2. Bundesliga ein großer Marketing-Effekt für unsere eigenen Produkte gegeben. Für die Produktion von Alufelgen mit dem Brand itWheels – einem unserer Geschäftsbereiche – ist ein bundesweites Branding von Vorteil. Sportliches Engagement steigert zudem die Attraktivität unseres Unternehmens.

Wie kam der Kontakt zustande und wie verliefen die Gespräche?

Wir sind seit 2019 Premium-Partner von s.Oliver Würzburg. Auch mit dem FC Würzburger Kickers stehen wir schon länger im Austausch. Nach sehr guten Gesprächen haben wir uns für ein Engagement bei den Kickers entschieden. Aufgrund der Gesamtsituation mit Corona, den Geisterspielen und einer ungewissen Zukunft im Sport war die Entscheidung nicht einfach, doch das Konzept und der familiäre Umgang am Dallenberg haben uns überzeugt. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und freuen uns, dass jetzt auch wieder Zuschauer in der FLYERALARM Arena erlaubt sind. Denn Emotionen gibt es nur live.

Sie besitzen eine eigene Sporthalle. Was hat es damit auf sich?

Wir sind mit unserem Unternehmen inklusive der Logistik im Kitzinger Innopark und pflegen ein hervorragendes Verhältnis mit dem Management. Nach Rückfrage auf neue Lagerkapazitäten wurde mir angeboten, die Sporthalle als Lager zu verwenden. Nach Besichtigung der Halle ist jedoch in mir die Idee gereift, ein Sportzentrum zu eröffnen, das sich der Jugendförderung widmen soll. Zusammen mit dem CrossFit Studio Würzburg und Piet Arlt setzen wir diese nun in die Tat um und kombinieren Fitness, Cardio und Jugendtraining. Das Gelände umfasst neben der Halle ein 800 Quadratmeter großes Fitnessstudio, einen Squash-Court, Tennispätze sowie großzügige Außenanlagen, für die wir jetzt schon neue Pläne haben. Ab dem 1. Oktober 2020 starten wir nun mit der „itWheelsArena Kitzingen“. Neben den Trainingseinheiten in Basketball und Hallenfußball werden wir zukünftig auch Feriencamps und „Open Court Days“ anbieten. Bei diesen Tagen der offenen Tür wollen wir Teamevents für Firmen mit professionellen Trainern anbieten. Dabei erwartet die Besucher eine ganzheitliche Kombination aus den Sportarten Basketball, Fußball, Fitness, Squash und Tischtennis. Die Arena ist für uns ein 100-prozentiges NonProfit-Projekt und alle Einnahmen kommen direkt der Jugendförderung zugute. Wir wollen die Jugend fördern. Mit unseren Partnern und Sponsoren schaffen wir eine gute Basis, um sportliche Talente aus unserer Region in ihrer Entwicklung zu unterstützen.

Wie gehen Sie als Unternehmen mit der Corona-Krise um?

Mitte März war unsere Aufgabe, die Teams zu splitten und für einen entsprechenden Ablauf im Krisenfall vorzusorgen. Durch unsere Außenstelle in Bangkok ist unser Vertriebs- und IT-Team bereits bestens mit Videokonferenzen vertraut. Wir konnten umgehend handeln und große Teile der Belegschaft arbeitete fortan von zu Hause. Die Logistik teilten wir in zwei autarke Schichten, damit wir auch im Notfall mit einer Schicht weiterarbeiten können und kein Personenkontakt entsteht. Als Reifengroßhandel sind wir systemrelevant und mussten die Versorgung sicherstellen. Auch unser IT-Bereich bedient sehr viele namhafte Kunden und für diese waren im Lockdown die e-commerce-Systeme ein wichtiges Instrument, um ihre Arbeitsabläufe aufrechtzuerhalten. Unsere Produktion hatten wir die letzten Jahre auf mehrere Kontinente erweitert. So haben wir unsere Produktion sichergestellt. Natürlich fehlte der persönliche Kontakt auf der Arbeit, auf Messen und auf Veranstaltungen. Persönlich lassen sich Emotionen und Fakten besser vermitteln als über Videokonferenzen. Wir hoffen auf eine baldige Eindämmung des Virus und freuen uns auf Sportveranstaltungen in Stadien und Hallen. Gleichzeitig hoffen wir aber auch, dass jeder mithilft, eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Was steht hinter Ihrem Unternehmen?

Unsere Unternehmensgruppe besteht aus drei verschiedenen Säulen. Mit der jfnetwork GmbH entwickeln wir Software und e-commerce Systeme im Bereich automotive. Wir bedienen Kunden wie ATU, Stahlgruber, Sixt, Michelin / Euromaster und viele weitere weltweite Projekte. Die tyremotive GmbH kümmert sich als Reifengroßhändler um die „Hardware“ und 2015 kam dann nach einer Asienreise die Idee, ein eigenes Felgenbrand ins Leben zu rufen. So entstand das Brand itWheels, eine Felgeneigenmarke, die nicht im Tuning-Segment zu Hause ist, sondern den kompletten Standardmarkt bedient. Mit eigenen Werkzeugen produzieren wir bei namhaften Produzenten heute eine sechsstellige Stückzahl. Aufgrund fehlender IT-Kapazitäten haben wir 2018 begonnen, ein IT-Office in Bangkok zu eröffnen. Heute sind wir in der glücklichen Lage, vom Produktdesign, der Entwicklung, über Marketing, IT und der Logistik alles im eigenen Haus abbilden zu können.Gewisse Bereiche im automotive werden in naher Zukunft verlieren, aber der Prozess und die IT werden in unserer Gesellschaft weiterhin einen wichtigen Stellenwert haben. Deshalb sehe ich unsere Gruppe sehr gut für die Zukunft aufgestellt, da wir Systemrelevanz mit IT perfekt und harmonisch verbinden.