U21-Nationalspieler Fin Backs bleibt den Rimparer Wölfen erhalten

Die Kaderplanungen bei den Wölfen nehmen weiter Formen an: Der 21-Jährige Linksaußen, Fin Backs, bleibt auch in der kommenden Saison seinem Rudel treu. Damit konnten sich die Wölfe mit dem Spieler und der MT Melsungen auf ein weiteres Jahr mit Zweifachspielrecht für den Akteur einigen.

Wie bereits in der vergangenen Spielzeit, wird der bei der MT Melsungen unter Vertrag stehende Junioren-Nationalspieler an die Wölfe ausgeliehen und soll im Tandem mit Dominik Schömig die Linkaußenposition bekleiden. Gerade in Schömigs längerer Verletzungspause bewies Fin Backs seine Qualitäten und nahm die gewichtige Rolle im Team sehr gut an. Mit seinen Fähigkeiten bereichert Backs das Spiel der Wölfe: “Fin Backs gehört zu den talentiertesten deutschen Linksaußen“, wird Axel Geerken, der Geschäftsführer der MT Melsungen in einer Pressemitteilung des Vereins zitiert. Die sportliche Qualität der Nummer 41 spiegelt sich ebenso in seiner erfolgreichen Laufbahn bei den Junioren-Nationalteams ab, wo er unter anderem 2018 EM-Bronze bei den U-20 Junioren gewinnen konnte. Noch diese Woche wird Backs zur U21-WM nach Spanien reisen.

Backs soll in der 2. Handball-Bundesliga noch ein weiteres Jahr Spielpraxis sammeln und im Wolfsrevier dazu beitragen, die sportlichen Ergebnisse aus den letzten Jahren zu unterstreichen – eine Aufgabe, welcher sich der Spieler sichtlich gerne stellen wird: „Ich freue mich auf die neue Saison und die neue Aufgabe im Trikot der Wölfe. Wir haben eine super Mannschaft in der ich mich sehr wohl fühle.“ Gleichzeitig verlängerte der Rechtshänder seinen Kontrakt beim nächsten Pokalgegner Melsungen um drei weitere Jahre bis 2022. Das Abkommen zwischen den beteiligten Parteien ist das Ergebnis eines guten Miteinanders und eine tolle Lösung, gerade auch für den jungen Spieler: „Wir sind davon überzeugt, dass ihn die Erfahrungen, die er nun ein weiteres Jahr in der zweiten Liga sammeln kann, weiter voranbringen – zumal sich die Partnerschaft mit Rimpar bewährt hat”, beurteilt Axel Geerken die Situation. Roland Sauer, der Geschäftsführer der Wölfe ist ebenfalls erfreut über die Lösung und bedankt sich auch bei Melsungen für die unkomplizierte Zusammenarbeit: „Wir freuen uns, dass wir ein weiteres Jahr auf einen Spieler wie Fin bauen können. Das vereinbarte Zweifachspielrecht zeigt wiederholt, wie gut die Zusammenarbeit zwischen Vereinen funktionieren kann.“

Schon vor Beginn der neuen Bundesliga-Saison wartet folglich ein ganz besonderes Spiel auf Fin, wenn sich in der ersten Pokalrunde die MT Melsungen und das Wolfsrudel gegenüberstehen werden.