Wohnmobil prallt in Kleinwagen – Rettungshubschrauber im Einsatz

Abtswind, Lkr. Kitzingen. Am Sonntagnachmittag ist bei einem Unfall auf der A 3 zwischen den Anschlussstellen Wiesentheid und Geiselwind ein Autofahrer schwer verletzt worden. Mehrere Rettungswägen, zwei Notärzte und der Rettungshubschrauber waren im Einsatz. Der Sachschaden wird auf etwa 16.000 Euro geschätzt.

Gegen 15:40 Uhr bremste ein 47-jähriger Mazdafahrer auf dem linken Fahrstreifen verkehrsbedingt stark ab. Der ihm folgende 31-jährige Fahrer eines Hyundai-Kleinwagens reagierte offenbar zu spät und krachte in das Heck des Mazda. Der Hyundai drehte sich und kam entgegen der Fahrtrichtung auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen. Der Fahrer wurde dabei schwer verletzt und in eine Würzburger Klinik geflogen.

Der Mazda, ebenfalls ein Kleinwagen, schleuderte durch die Wucht der Kollision nach rechts und geriet auf dem rechten Fahrstreifen vor ein Wohnmobil. Trotz beherzter Bremsung und eines Ausweichversuches stieß dessen 55-jähriger Fahrer in die Beifahrertür des querstehenden Wagens. Wie durch ein Wunder blieben die anderen Insassen der Pkws unverletzt. Sie wurden jedoch zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Auch der Wohnmobilfahrer aus Belgien kam mit dem Schrecken davon. Alle drei Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Während der medizinischen Versorgung der Fahrzeuginsassen und der Bergung der Fahrzeuge sperrten Beamte der Autobahnpolizei die Fahrbahn in Richtung Nürnberg komplett ab. Es bildete sich ein Stau von bis zu 13 Kilometern Länge. Schaulustige Autofahrer fuhren auf der Gegenfahrbahn langsam an der Unfallstelle vorbei. Deshalb staute sich der Verkehr in Fahrtrichtung Frankfurt ebenfalls auf und es kam dort auf etwa fünf Kilometern zu erheblichen Behinderungen.