Würzburger JBBL-Team geht als Spitzenreiter in den Doppel-Spieltag

PLAYOFFS ZUM GREIFEN NAH
 
Zur Halbzeit der JBBL-Vorrundengruppe 6 ist die U16 der s.Oliver Würzburg Akademie ungeschlagener Spitzenreiter – wenn alles perfekt läuft, können die Jungs von Trainer Jan Schroeder schon beim Doppelspieltag an diesem Wochenende das erste und wichtigste Saisonziel erreichen: Mit zwei weiteren Siegen im Heimspiel gegen Frankfurt (Samstag, 14 Uhr, Deutschhaus-Gymnasium) und bei den Rhein-Neckar Metropolitans in Mannheim (Sonntag, 13 Uhr) buchen sie vorzeitig das Playoff-Ticket und hätten damit gleichzeitig den Klassenerhalt in der Tasche.

„Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht, sind dadurch in einer sehr guten Ausgangsposition und können uns für unsere guten Leistungen belohnen“, sagt Schroeder vor einem Wochenende, das vor allem im ersten Teil einen echten Prüfstein für seine Jungs bereit hält: Die Spielgemeinschaft von Eintracht Frankfurt mit den FRAPORT SKYLINERS „gehört zu den besten fünf Nachwuchsprogrammen in Deutschland und hat das stärkste Team in unserer Gruppe. Das wird ein guter Gradmesser für meine Jungs“, so Schroeder: „Wir werden natürlich alles versuchen, um möglichst lange im Spiel zu bleiben und dann am Ende vielleicht den nächsten Sieg einzufahren. Aber auch wenn uns das nicht gelingt, werden wir im Duell mit so einem starken Gegner viel lernen und davon profitieren.“

Die Frankfurter haben die letzten drei Partien gewonnen und nur zum Auftakt gegen Heidelberg den Kürzeren gezogen. In dieser Partie fehlten ihnen aber ihre beiden besten Spieler Joshua Bonga – der jüngere Bruder von NBA-Akteur Isaac Bonga – und Alexander Lagerman. Die Würzburger haben ihr Heimspiel gegen den USC Heidelberg gewonnen und können daher am Wochenende auch im Falle einer Heimniederlage gegen Frankfurt den Einzug in die Hauptrunde schaffen. Voraussetzung ist eine Niederlage der Heidelberger zuhause gegen das Team Südhessen und ein eigener Auswärtserfolg am Sonntag in Mannheim.

Die Rhein-Neckar Metropolitans warten noch auf ihren ersten Saisonsieg, haben aber bei den Niederlagen in Bamberg und gegen Heidelberg sehr gut mitgehalten. „Dieses Spiel müssen wir gewinnen, wenn wir in die Hauptrunde wollen. Sie sind als Gegner nach ihren bisherigen Ergebnissen schwierig einzuschätzen. Wir haben Respekt vor ihnen und werden sie auf keinen Fall unterschätzen“, betont Schroeder. Zum Abschluss der Vorrunde wartet dann am Sonntag, den 10. November um 11 Uhr noch ein Heimspiel gegen das ebenfalls gut aufgestellte „Team Südhessen“ auf ihn und seine Truppe.