Würzburger Kickers beim Karlsruher SC zu Gast

31. SPIELTAG: KICKERS WOLLEN BEIM KSC DEN ABSTAND ZUR KONKURRENZ VERKÜRZEN

Die diesjährige Zweitliga-Saison biegt auf die Zielgerade ein. Noch vier Partien stehen auf dem Spielplan des FC Würzburger Kickers. Zum Auftakt des 31. Spieltags gastieren die Rothosen heute Abend um 18:30 Uhr beim Karlsruher SC. Im Wildparkstadion geht es für die Elf von Ralf Santelli darum, die letzte kleine Hoffnung auf den Klassenerhalt zu wahren und mit drei Punkten in die Domstadt zurückzukehren.

KSC seit Mittwoch zurück aus der Quarantäne

Mit dem Karlsruher SC wartet der Tabellenachte auf die Kickers, der aufgrund positiver Corona-Fälle erst nach 14-tägiger Quarantäne wieder gemeinsam trainieren durfte. Daher fanden die Partien gegen Erzgebirge Aue, Fortuna Düsseldorf und den Hamburger SV noch nicht statt und mussten verlegt werden. Ihren letzten Auftritt hatten die Badener im Heimspiel am 3. April 2021 gegen den VfL Osnabrück, der mit 0:1 verloren ging. Es war erst die zweite Niederlage in der Rückrunde. Dennoch hegt die Elf von Christian Eichner, die mit David Pisot und Lukas Fröde zwei ehemalige Rothosen im Kader hat, noch leise Aufstiegsträume. Zudem hat der KSC mit Philipp Hofmann einen der besten Scorer (zehn Tore, sechs Assists) in seinen Reihen.

„Welchen Einfluss die Quarantäne auf ihr Spiel hat, mag ich nicht zu beurteilen. Sie sind gespickt mit guten Namen, haben viele gute Jungs. Ihr Spiel ist von Standardsituationen geprägt sowie Flanken geprägt. Ich erwarte, dass sie kompakt stehen werden. Schließlich sind sie in den vergangenen fünf Partien dreimal ohne Gegentor geblieben“, sagt Santelli über die Elf von Christian Eichner, die mit nur 16 Punkten aus 14 Heimspielen als nicht gerade heimstark gilt.

Mentale und physische Frische der Spieler entscheidend

Nicht wie erwünscht lief auch die Vorbereitung des FC Würzburger Kickers auf die Partie im Karlsruher Wildparkstadion. Nach der bitteren 1:3-Heimniederlage am Dienstagabend gegen den SV Darmstadt 98 fielen zwei Tests der turnusmäßigen PCR-Testung positiv aus. Erst am Freitagmorgen kam Entwarnung, nachdem zusätzlich anberaumte PCR-Tests allesamt negativ ausfielen. Einfluss auf die Vorbereitung hatten diese Unwägbarkeiten, laut Santelli, aber keine: „Auf eine Trainingseinheit mehr oder weniger kommt es nicht an. Uns ging es um die mentale und physische Frische der Jungs. Und wer aufläuft, entscheidet sich erst am Spieltag. Wie schon in den vergangenen Partien werden wir wahrscheinlich auch heute Abend wieder rotieren.“

Die Marschroute hat sich indes nicht geändert. Die Kickers fahren nach Karlsruhe, um dort zu gewinnen. „Die nächsten vier Partien sind Endspiele und wir gehen in jede Partie, um sie erfolgreich zu gestalten, zumal wir nicht gegen Übermannschaften spielen“, findet Kapitän Arne Feick klare Worte. Am Dienstag gegen Darmstadt habe lediglich gefehlt, sich für ein gutes Spiel zu belohnen. Das sagte auch Santelli seiner Mannschaft: „Ich war stolz darauf, wie die Jungs sich präsentiert haben. Das habe ich ihnen, was ich normalerweise nicht mache, direkt im Anschluss an die Partie auf dem Feld im Kreis gesagt.“

 

Der erste Sieg gegen den KSC überhaupt muss her

Eine ähnlich gute Leistung erwartet der FWK-Cheftrainer auch im Wildpark: „Der KSC weiß, dass wir eine Mannschaft sind, die sich nicht hängen lässt und punkten will. Wir werden uns zu 100 Prozent reinhauen, um zu gewinnen. Wenn wir das nicht schaffen, erwarte ich, dass wir zumindest mit erhobenem Haupt vom Feld gehen können.“

Im Hinspiel zu Jahresbeginn siegten die Badener trotz zweier Eigentore mit 4:2. In den weiteren acht Duellen beider Teams gewann der KSC weitere vier. Vier Begegnungen endeten unentschieden. Es wird also Zeit für die Sieg-Premiere gegen die Karlsruher.