Würzburger Kickers gewinnen gegen SV Meppen

Der FC Würzburger Kickers hat sich im 9. Drittliga-Spieltag mit 3:2 (3:1) gegen den SV Meppen durchgesetzt. Vor 4.580 Zuschauern in der FLYERALARM Arena erzielte Luca Pfeiffer die 1:0-Führung für die Gastgeber (13.), ehe Patrick Sontheimer diese kurz darauf ausbauen konnte (17.). Meppen erzielte durch Valdet Rama (20.) den 1:2-Anschlusstreffer, doch Simon Rhein stellte den alten Vorsprung mit seinem Treffer zum 3:1 wieder her (35.). Das Tor von Julius Düker in der vierten Minuten der Nachspielzeit zum 2:3 kam aus Sicht der Gäste zu spät, der FWK feierte damit seinen zweiten Sieg in Folge.

„Wir haben in der ersten Halbzeit ein Top-Spiel absolviert, tolle Tore erzielt und sind auch nach dem Gegentor wieder zurückgekommen“, sagte FWK-Cheftrainer Michael Schiele: „Über die 90 Minuten war es gegen eine spielfreudige Mannschaft ein guter Auftritt. Wir waren kaltschnäuzig und haben somit die Punkte hier am Dalle behalten.“

Sein Gegenüber Christian Neidhart sah, dass „die Kickers eine richtig gute erste Halbzeit gespielt und uns immer wieder vor Probleme gestellt haben. Das Ergebnis geht aufgrund der ersten Hälfte auch in Ordnung, denn in der zweiten Halbzeit war es ein offenes Spiel. Der Treffer zum 2:3 kam für uns zu spät.“

Unveränderte Anfangsformation

Die gleiche Startelf wie beim 2:1-Auswärtssieg gegen den SV Waldhof Mannheim hatte FWK-Cheftrainer Michael Schiele aufs Feld geschickt. Simon Rhein feierte damit am Freitagabend sein Heim-Debüt für die Mainfranken.

Dominanter Beginn der Rothosen

Eine Minute war gespielt, da verzeichneten die Rothosen die erste Chance, als Dave Gnaase Patrick Sontheimer im Strafraum bediente. Doch Eric Domaschke im Tor des SV Meppen war zur Stelle. Ein Schuss von Fabio Kaufmann wurde, nicht mal eine Minute später, geblockt. Noch deutlicher wurde die Rothosen-Dominanz, als erst Fabio Kaufmanns und dann Simon Rheins Schuss zum Eckball geblockt wurden (12.).

FWK-Doppelschlag innerhalb von vier Minuten

Die Kickers belohnten sich für ihre starke Anfangsphase und gingen nach 13 Minuten mit 1:0 in Führung. Nach der Hereingabe von Robert Herrmann, schloss Luca Pfeiffer mit der linken Innenseite stark ab, ließ SVM-Schlussmann Domaschke keine Chance und erzielte damit sein viertes Tor in dieser Drittligaspielzeit. Keine vier Minuten waren vergangen, da jubelten die Mainfranken erneut. Eric Domaschke vertändelte den Ball an der Strafraumkante gegen Pfeiffer. Sontheimer profitierte und traf aus 25 Metern überlegt ins leere Tor (17.).

Simon Rhein kontert Meppen-Tor

Der SV Meppen hatte sogleich eine Antwort parat und kam mit der ersten richtigen Torchance zum Anschlusstreffer durch Ex-Rothose Valdet Rama (20.). Das Spiel verflachte etwas, doch Simon Rhein stellte den alten Abstand wieder her. Eine Hereingabe von Herrmann konnte die Meppener Hintermannschaft nur blocken. Der Ball landete bei Rhein, der abzog und das Spielgerät mit vollem Risiko in die lange Ecke hämmerte (34.). Mit dem 3:1 ging es auch in die Halbzeit.

Wenige Großchancen

Unverändert gingen beide Mannschaften in den zweiten Spielabschnitt, in dem sich zunächst keine Großchancen ereigneten. Die erste große Möglichkeit im zweiten Durchgang hatten die Rothosen dann selbst. Nach einer kurzen Ecke zog Vrenezi ab, konnte Domaschke aber nicht bezwingen, ehe er kurz später einen Freistoß auf Höhe des Strafraums in die Mauer schoss (65.).

Meppens Tor in der Nachspielzeit kommt zu spät

In den letzten zehn Minuten wechselte FWK-Cheftrainer Michael Schiele drei Mal. Luke Hemmerich kam für Fabio Kaufmann in die Partie (80.), Hendrik Hansen ersetzte Simon Rhein (85.) und in der zweiten Minute der Nachspielzeit kam Dominik Widemann für Albion Vrenezi. Die letzten zehn Spielminuten musste der SVM außerdem ohne Deniz Undav auskommen. Der Stürmer sah von Schiedsrichter Patrick Kessel die Gelb-Rote Karte. Meppens Julius Düker erzielte in der vierten Minute der Nachspielzeit zwar noch das 2:3 aus der Sicht des SVM, doch das Tor in Unterzahl kam zu spät, denn kurz darauf war Schluss.

Auswärts in Magdeburg, dann zu Hause gegen die Löwen

Schon am nächsten Freitag, 27. September, 19:00 Uhr, geht es für die Rothosen mit dem Auswärtsspiel beim 1. FC Magdeburg weiter. Das nächste Heimspiel in der FLYERALARM Arena findet erneut unter Flutlicht statt. Am Montag, 07. Oktober, 19:00 Uhr empfangen wir den TSV 1860 München am Dallenberg.